Little Simz - Sometimes I Might Be Introvert (foto: Age 101/AWAL)

The List: Die besten Alben 2021

Das Jahr 2021 neigt sich dem Ende zu. Zeit, Bilanz zu ziehen. Welche waren die großen musikalischen Momente des Jahres? Wie immer küren wir die besten Platten als auch die besten Songs. Den Anfang machen wir heute mit den Top-Alben der zurückliegenden zwölf Monate. Dabei haben wir uns nur bedingt auch am Erfolg der Platte orientiert. Denn sonst hätten wir auch die Comeback-Scheiben von Adele und ABBA mit in die Liste packen müssen, die uns trotz des ganzen Hypes dann am Ende doch eher enttäuscht haben.

10 – Morcheeba – Blackest Blue

Morcheeba – Blackest Blue (foto: Karten Music Group)

Morcheeba sind für ihren chilligen, elektronisch-organischen Sound bekannt. Dass sie nichts verlernt haben, bewiesen die britischen Trip-Hop-Pioniere mit ihrem nunmehr zehnten Album „Blackest Blue“. Eigentlich die perfekte Pandemie-Platte.

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09 – Nick Cave & Warren Ellis – Carnage

Nick Cave & Warren Ellis – Carnage (foto: Goliath Records Ltd)

Nick Cave und Warren Ellis haben 2021 ihr gemeinsames Album „Carnage“ veröffentlicht. Was auf Deutsch so viel wie Blutbad oder Gemetzel bedeutet. Entstanden ist das Gemeinschaftswerk im Lockdown. Cave beschreibt es als „eine brutale, aber wunderschöne Aufnahme, eingebettet in eine gemeinschaftliche Katastrophe.“

08 – Bobby Gillespie & Jehnny Beth – Utopian Ashes

Bobby Gillespie & Jehnny Beth – Utopian Ashes (foto: sony music)

Ein ungleiches Duo: Bobby Gillespie, Gründungsmitglied und Sänger von Primal Scream, und die frühere Savages-Sängerin Jehnny Beth, die auch als Solokünstlerin bekannt ist, haben in diesem Jahr gemeinsame Sache gemacht. 2021 ist ihr Album-Projekt „Utopian Ashes“ erschienen. Ein Konzeptalbum, auf dem die Musik gewordene Geschichte einer sterbenden Liebe erzählt wird.

07 – Leon Bridges – Gold-Digger’s Sound

Leon Bridges – Gold-Diggers Sound (foto: columbia records/sony music)

Klar, es war ein Wagnis, das Leon Bridges für sein neues, drittes Studioalbum eingegangen ist. Auf „Gold-Diggers Sound“ ließ er den Vintage-Soul-Sound, für den er so bekannt ist, hinter sich – und lieferte überraschend modernen R&B ab. Mutig – aber das Projekt ist, nun ja, fast pures Gold.

06 – Sam Fender – Seventeen Going Under

Sam Fender – Seventeen Going Under (foto: universal music)

Sam Fender channelt auf seinem kraftvollen zweiten Album „Seventeen Going Under“ schwer den Heartland-Rock des Boss – und wird seinem Nickname „Geordie Springsteen“ damit einmal mehr gerecht.

05 – Valerie June – The Moon and Stars: Prescriptions for Dreamers

Valerie June – The Moon and Stars: Prescriptions for Dreamers (foto: fantasy records)

Drei Jahre hat sich die gute Valerie June für ihre neue Platte Zeit gelassen. 2021 legt sie dann endlich mit „The Moon and Stars: Prescriptions for Dreamers“ ein neues Album vor. Und was für eines! Der Titel war dabei nicht zufällig gewählt. In der Tat ist die Platte eine Ode an das Träumen, ein Appell, das Träumen zuzulassen, Energie daraus zu schöpfen.

04 – Lorde – Solar Power

Lorde – Solar Power (foto: universal music)

Die Neuseeländerin war im vergangenen Jahrzehnt die große Teenie-Pop-Sensation. Dann zog sich die Gute erst einmal ein paar Jahre aus der Öffentlichkeit zurück. 2021 holte sie ich aber den Platz an der Sonne zurück. Nach vier Jahren Pause erschien ihr wunderbares, drittes Album „Solar Power“. Ihr Weed-Album, wie sie sagt.

03 – Billie Eilish – Happier Than Ever

Billie Eilish – Happier Than Ever (foto: universal music)

Dass Pop-Phänomen Billie Eilish keine Eintagsfliege sein würde, das war schon vor dem Release ihres zweiten Albums klar. Dennoch unterstrich der Erfolg der immer schwierigen zweiten Platte den Superstar-Status, den die junge Amerikanerin mittlerweile völlig mit Recht inne hat.

02 – Arlo Parks – Collapsed in Sunbeams

Arlo Parks – Collapsed in Sunbeams (foto: transgressive records)

Musik, die aus dem Schmerz geboren ist: Die zwölf Songs auf „Collapsed in Sunbeams“ befassen sich einerseits mit gängigen Teenager-Problemen, oft aber auch mit Themen wie mentaler Gesundheit und freier Persönlichkeitsentwicklung. Da geht es dann ums Eingemachte, oft inspiriert durch eigene Erfahrungen oder Menschen aus Arlo Parks Umfeld. Großes Kino.

01 – Little Simz – Sometimes I Might Be Introvert

Little Simz – Sometimes I Might Be Introvert (foto: Age 101/AWAL)

Little Simz legte mit „Sometimes I Might Be Introvert“ die wichtigste und beste Rap-Platte des Jahres vor. Auf ihrem vierten Album ging die britische Musikerin auf Identitätssuche. Simz wechselt dabei scheinbar mühelos zwischen Mikro- und Makrokosmos und stellt sich auch schwierigen Themen – von angespannten, familiären Beziehungen, verflossenen Liebschaften, Rassismus bis zu von der Klassengesellschaft verursachten, sozialen Rissen. Momente der Zärtlichkeit koexistieren neben brutaler Gewalt und das empowernde Feiern von Weiblichkeit neben persönlichen Eindrücken der Introspektive.

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