Paul McCartney - McCartney III Imagined (foto: capitol records/universal music)

Paul McCartney – McCartney III Imagined

Erscheinungsdatum
Juli 23, 2021
Label
Capitol Records / Universal Music
Unsere Wertung
7
Anspieltipps
Find My Way
Pretty Boys
The Kiss Of Venus
7
Nette Spielerei.
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Kann man mal so machen: Sieben Monate nach der Veröffentlichung seines – je nach Zählweise – 50. Post-Beatles-Albums „McCartney III“ widmet sich Paul McCartney diesem Album nun erneut. Mit „McCartney III Imagined“ legt der Gute sein zweites Remix-Album vor.

Wir erinnern uns: 50 Jahre nach seinem Solo-Debüt schloss McCartney mit „McCartney III“ im vergangenen Jahr etwas überraschend seine Solo-Trilogie ab. Denn eigentlich sollte in diesem Jahr gar kein neues Album des früheren Beatle erscheinen. Dann aber kam Corona – und der gute Paul suchte ein bisschen Zerstreuung. „McCartney III“, Pauls erstes Album seit „Egypt Station“ aus dem Jahr 2018, kam seinerzeit ziemlich reduziert daher, bestand vornehmlich aus Live-Aufnahmen von Paul am Klavier mit Gesang. Alles andere, Bass und Schlagzeug etwa, hat McCartney, der das Ding natürlich selbst produzierte, nachträglich hinzugefügt. 

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Elf neue Songs präsentiert uns der Brite auf seiner Platte, von Blues „Long Tailed Winter Bird“, Pop („Find My Way“) und typischen McCartney-Balladen („Pretty Boys“) über Soul („Deep Down“) bis hin zu modernem R&B („Deep Deep Feeling“) ging es dabei quer durch das Gemüsebeet. Mit „Lavatory Lil“ und „Slidin’“ waren auch zwei echte Rocker auf der Tracklist. Unsere Wertung damals: 7,5 – Trost zur rechten Zeit, damals, inmitten eines neuerlichen Corona-Lockdowns.

Hochkarätige Gästeliste

„McCartney III Imagined“ wurde nun von Paul persönlich kuratiert. Es beeindruckt mit einer hochkarätigen Gästeliste von Freunden, Fans und neuen Bekanntschaften, die jeweils ihren Lieblingsmoment von „McCartney III“ in ihrem eigenen Stil covern und/oder neu interpretieren.

Das Ergebnis: ein musikalisches Kaleidoskop – mit einigen überaus spannenden Neuinterpretationen. Zu den spannendsten gehört dabei sicherlich Becks gelungener Versuch, aus der Kammer-Pop-Nummer „Find My Way“ den Funk herauszukitzeln. Oder Khruangbins Interpretation von „Pretty Boys“, die die Nummer zu einer machen, die auch von ihnen stammen könnte. Auch die Art und Weise, wie Sänger, Rapper und Songwriter Dominic Fike aus der Akustik-Ballade “The Kiss of Venus” einen retro-futuristischen, kraftvollen R&B-Track zaubert, gefällt.

Dazu mischen hier auch unter anderem Damon Albarn, Blood Orange, Phoebe Bridgers, Josh Homme, 3D RDN von Massive Attack, Ed O’Brien (EOB), Anderson .Paak und St. Vincent mit. 

Keine Frage: Eine nette Spielerei.

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