Flower Face (foto: ruby mckinnon)

My Soundtrack: Flower Face

Ruby McKinnon kreiert unter dem Namen Flower Face melancholischen Bedroom Pop. Die aus Montreal stammende Künstlerin hat mit ihrem melancholischen Songwriting und schimmernden Indie-Rock-Arrangements für Aufsehen gesorgt. Nach der Ankündigung ihres neuen Albums „The Shark In Your Water“ (soll im Mai erscheinen) hat sie nun „Pisces Moon“ veröffentlicht, eine herzzerreißende Dream-Pop-Ballade, in der sich die Künstlerin mit ihren eigenen Schwächen auseinandersetzt. Uns stand die Gute nun für diese My-Soundtrack-Episode Rede und Antwort.

Bright Eyes – Easy/Lucky/Free

This has been my favourite song since I was a kid, when my parents used to play it in the car. It was my introduction to Bright Eyes, which led me to basically every other artist I love. The first time I can remember really understanding death is through listening to the lyrics of this song – pretty intense. I have a tattoo of the title and the little balloon man from the music video.

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Das ist mein Lieblingslied seit Kindertagen. Meine Eltern hatten den Song oft im Auto gespielt. Der Song war auch meine Einführung in die Welt von Bright Eyes, die der Ausgangspunkt zu allen Künstlern waren, die ich heute liebe. Ich habe den Tod erstmals wirklich verstanden, als ich mir den Text dieses Liedes angehört habe – ziemlich intensiv. Ich habe ein Tattoo mit dem Titel und dem kleinen Ballonmann aus dem Musikvideo.

Big Thief – Real Love

This is the first Big Thief song I ever heard, right when Masterpiece came out. Then I listened to the rest of the record, and literally didn’t listen to anything else for a month. I remember getting my mom to go for a long drive with me just so I could make her listen to it all the way through. It’s hard to choose a Big Thief song – my favourite would probably be Mary, but Real Love always has a special place in my heart because of the impact it had the first time I heard it. 

Das ist der erste Big-Thief-Song, den ich je gehört habe. Gleich als „Masterpiece“ herauskam. Dann habe ich mir den Rest der Platte angehört und einen Monat lang buchstäblich nichts anderes mehr. Ich erinnere mich auch, dass ich meine Mutter zu einer langen Autofahrt überredet hatte, nur damit ich sie dazu bringen konnte, sich das Lied über die ganze Strecke anzuhören. Es ist schwer, einen Big-Thief-Song auszuwählen – mein Favorit wäre wahrscheinlich „Mary“, aber „Real Love“ hat immer einen besonderen Platz in meinem Herzen, wegen der Wirkung, die es hatte, als ich es zum ersten Mal hörte.

Tom Waits – Dog Door

Tom Waits is one of my lifelong songwriting inspirations. Sound-wise we’re obviously very different, but lyrically he’s influenced me more than I can say. This song is so crazy. Once it was playing in my car and someone said „what genre is this, horror?“. I know he’s a bit of an acquired taste, but I grew up listening to him thanks to my parents, so I was five years old singing along to his music.

Tom Waits ist eine meiner lebenslangen Songwriting-Inspirationen. Klanglich sind wir natürlich sehr unterschiedlich, aber textlich hat er mich mehr beeinflusst, als ich sagen kann. Dieses Lied ist so verrückt. Einmal lief es in meinem Auto und jemand sagte: „Welches Genre ist das, Horror?“. Ich weiß, dass er einen etwas eigentümlichen Geschmack hat, aber dank meiner Eltern bin ich mit ihm aufgewachsen, daher habe ich schon mit fünf Jahren zu seiner Musik gesungen.

The National – Sorrow

The National is always my go-to when someone asks my favourite band. I like a lot of different artists for different reasons, but they are the one band I can consistently listen to regardless of my mood and never get tired of it. I also feel like I’m too old to go see live music all the time (at the ancient age of 23) after spending my teen years lined up for hours every weekend to see every band I liked even a little bit. But The National are the one band I will never miss a chance to see.

The National ist immer mein Go-To, wenn mich jemand nach meiner Lieblingsband fragt. Ich mag viele verschiedene Künstler aus unterschiedlichen Gründen, aber sie sind die eine Band, die ich unabhängig von meiner Stimmung ständig hören kann und der ich nie überdrüssig werde. Ich habe auch das Gefühl, dass ich mittlerweile zu alt bin, um ständig Live-Musik zu sehen (im Alter von 23 Jahren), nachdem ich meine Teenagerjahre damit verbracht habe, mich jedes Wochenende stundenlang anzustellen, um jede Band zu sehen, die ich auch nur ein bisschen mochte. Aber The National ist die einzige Band, die ich nie verpassen würde.

Todd Terje and Bryan Ferry – Johnny and Mary

This is a very recent favourite, but it’s all I’ve been listening to lately. Last month I flew home for the holidays after moving out alone for the first time. Going home meant facing a lot of things I had been avoiding, and I missed my flight and had to rebook for early the next morning. My boyfriend put this song on in the car when he drove me back to the airport. Driving on the highway in Montreal at 4AM with this song playing was my Perks of Being a Wallflower/Heroes moment.

Dies ist ein ganz aktueller Favorit und auch das alles, was ich in letzter Zeit höre. Letzten Monat bin ich über die Feiertage nach Hause geflogen, nachdem ich ausgezogen bin und nun alleine lebe. Nach Hause zu gehen bedeutete, sich vielen Dingen zu stellen, denen ich lange aus dem Weg gegangen bin. Ich verpasste meinen Flug und musste für den frühen nächsten Morgen umbuchen. Mein Freund hat dieses Lied im Auto gespielt, als er mich zurück zum Flughafen gefahren hat. Mit diesem Lied um 4 Uhr morgens auf der Autobahn in Montreal zu fahren, war mein „Perks of Being a Wallflower/Heroes“-Moment.

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