Blitzen Trapper portraits at Alela Diane's house in SE Portland, January 2024. Photo by Jason Quigley.

My Soundtrack: Blitzen Trapper

Es war ganz schön was los in den vergangenen fünf Jahren bei Blitzen Trapper. Die Band aus Portland (Oregon) musste einen größeren personellen Umbau verkraften. Hat dem Output nicht geschadet. Die experimentelle Country/Folk/Rock-Kapelle hat mit „100’s of 1000’s, Millions of Billions“ gerade via Yep Roc ihr elftes Studioalbum vorgelegt. Reinhören lohnt sich – und reinschauen: in diese My-Soundtrack-Ausgabe.

CSN – Helplessly Hoping 

I heard this song at a very young age, my father had this song on a reel-to-reel tape along with some random Dylan songs. I remember thinking there was some kind of mystery within the lyrics that I couldn’t unravel and their voices were haunting at that age.

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Ich habe dieses Lied schon in sehr jungen Jahren gehört. Mein Vater hatte es zusammen mit einigen zufälligen Dylan-Songs auf einer Kassette. Ich erinnere mich, dass ich dachte, in den Texten gäbe es eine Art Geheimnis, das ich nicht enträtseln konnte. Und ihre Stimmen waren in diesem Alter echt eindringlich.

Larry Norman – I Am The 6 o’clock News

I grew up listening to a fair amount of the early Christian rock music from the 70’s. Norman was a major player in that scene, this song was so cool to me, like a sneering off the cuff Stones jam, it had all the ideas around media distrust and American apathy that appealed to me.

Ich bin mit viel frühchristlicher Rockmusik aus den 70ern aufgewachsen. Norman war einer der Hauptakteure in dieser Szene, diesen Song fand ich so cool, wie ein ironischer Stones-Jam. Die Nummer verhandelte Themen wie Misstrauen gegenüber Medien und die amerikanische Apathie. Das sprach mich an.

R.E.M. – Wolves, Lower 

I remember getting Chronic Town on cassette in the late eighties, it was REM’s first EP from 1980 or so. It was so cryptic and strange, eerie really. I connected with the vibe and this was the starting track. I think I was beginning to put together that a song could evoke a feeling or vibe without the lyrics necessarily making rational sense.

Ich erinnere mich, dass ich „Chronic Town“ Ende der Achtziger auf Kassette bekam. Es war R.E.M.s erste EP aus dem Jahr 1980 oder so. Sie war so kryptisch und seltsam, wirklich unheimlich. Ich habe mich mit der Stimmung verbunden gefühlt. Das war der Startschuss. Ich glaube, ich begann zu begreifen, dass ein Lied ein Gefühl oder eine Stimmung hervorrufen kann, ohne dass der Text dazu notwendigerweise einen rationalen Sinn ergibt.

Pavement – Zurich is Stained

When I was in high school a friend put a cassette tape in my car deck with Slanted on one side and Crooked Rain on the other and told me to leave it in there for a week. This song was a portal to a new way of looking at music in all its messiness and imperfection and humanity. There was a silly kind of swagger to this music that appealed to me and definitely changed me.

Als ich in der High School war, legte ein Freund eine Kassette mit „Slanted“ auf der einen und „Crooked Rain“ auf der anderen Seite in mein Autodeck und sagte mir, ich solle sie eine Woche lang darin lassen. Dieses Lied war ein Portal zu einer neuen Sichtweise auf Musik in all ihrer Unordnung, Unvollkommenheit und Menschlichkeit. Diese Musik hatte eine alberne Art von Prahlerei, die mich ansprach und definitiv veränderte.

Elliott Smith – Punch and Judy 

I discovered Elliot’s music in the late nineties with Roman Candle and then Either/Or, right at a time that I was beginning to write music again and play out in bands. This song was such a relief to hear, someone doing quiet music with unlikely changes that still had an edge at a time when everyone seemed to have their amps at ten all the time. His lyrical style was always half story, half surrealism, which I of course gravitated to.

Ich entdeckte Elliots Musik Ende der Neunziger. „Roman Candle“ und dann mit „Ether/Or“. Genau zu einer Zeit, als ich wieder anfing, Musik zu schreiben und in Bands aufzutreten. Es war eine große Erleichterung, dieses Lied zu hören. Jemand, der ruhige Musik mit unwahrscheinlichen Veränderungen macht, die in einer Zeit, in der jeder seine Verstärker ständig auf zehn zu haben schien, immer noch etwas Besonderes hatte. Sein lyrischer Stil war immer halb Story, halb Surrealismus. Dazu fühlte ich mich natürlich hingezogen.

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