Julia Michaels - Not In Chronological Order (foto: republic/universal music)

Julia Michaels – Not In Chronological Order

Anspieltipps
All Your Exes
Love Is Weird
Orange Magic
History
7
Gelungenes Debüt.
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Aus dem Schatten ans Licht: Eigentlich arbeitete Julia Michaels in der Vergangenheit vornehmlich anderen Stars zu. Jetzt hat die Gute endlich ihr Debütalbum vorgelegt. „Not in Chronological Order“ heißt das gute Stück – und kommt ganz ohne Features aus.

Ja, man könnte es „freischwimmen“ nennen, was die Musikerin aus Davenport/Iowa da macht. Sicher, hier und da hat sie auch schon selbst ein bisschen was veröffentlicht. Hier eine Single, da einen Gastbeitrag, dort eine EP. Und dabei schon bombastische Streaming-Erfolge erzielt. Doch die meiste Zeit über stand Michaels eigentlich immer in zweiter Reihe. Das allerdings sehr erfolgreich. Als Songwriterin steckt sie hinter zahlreichen Hits von Künstler:innen. Justin Bieber, Selena Gomez, Niall Horan, Dua Lipa, Janelle Monáe, Shawn Mendes, P!NK, Ed Sheeran, Gwen Stefani, Rita Ora, Britney Spears und Linkin Park griffen schon auf die Dienste der 27-Jährigen zurück.

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Jetzt also wagt sich Michaels ganz alleine ins Wasser. Ein Wagnis, wie Michaels zugibt: „Ich fühlte mich noch nie so verletzlich, aber auch so glücklich wie bei der Arbeit an diesem Album.“ Auch „Not in Chronological Order“, kurz NICO, zeigt sich Michaels von einer privaten Seite; viele der insgesamt zehn Songs speisen sich aus eigenen Erfahrungen. „Auf vielen Songs spreche ich über eine neue Perspektive, die ich in Bezug auf das Thema Liebe einnehme. Und die ist viel gesünder und fröhlicher als alles, was ich vorher erfahren durfte“, sagt Michaels, die mit JP Saxe offenbar einen guten Griff getan hat.

Kill His Darlings

Erscheinungsdatum
April 30, 2021
Label
Republic / Universal
Unsere Wertung
7

Jeder der zehn Songs auf Julias Erstling beschreibt einen Schritt auf ihrem Weg zur großen Liebe. Und klar, da geht es auch mal um das Thema Verlust. Dabei kann das Ganze durchaus auch mit einem Augenzwinkern daherkommen. Etwa, wenn sie darüber singt, dass sie alle Ex-Freundinnen ihres Freundes beiseiteschaffen würde – zu hören in „All Your Exes, einer der stärksten Nummern der Platte. Aber es dreht sich auch um emotionale Unsicherheiten in Beziehungen („Lie Like This“) und die Schlussfolgerung, die sich aus all ihren Erfahrungen zieht („Love is Weird“).

Musikalisch ist das Album recht abwechslungsreich geraten. Klar, da findet sich einerseits mal erwartbarer Dance-Pop, aber es gibt eben auch überraschende Mixturen, die das Ganze abseits der Lyrics spannend machen. „Orange Magic“ etwa vereint Elemente aus Dream Pop und dem 80er Jahre Alternative-Bereich. („Orange Magic“). Und über allem schwebt natürlich diese leicht heisere, wunderbare Stimme der Singer-Songwriterin, die diese viel zu lange versteckt hat.

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