Richard Marx - Limitless (foto: bmg rights management)

Richard Marx – Limitless

Erscheinungsdatum
Februar 7, 2020
Label
BMG Rights Management
Unsere Wertung
7
Anspieltipps
All Along
Another One Down
Let Go
Strong Enough
Not in Love
7
Süffig.
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Knapp sechs Jahre lang haben Fans von Richard Marx auf ein neues Soloalbum des Sängers und Songschreibers warten müssen. Nun hat die 80er Legende mit „Limitless“ endlich mal wieder eine neue Platte vorgelegt. Auf der lässt der Gute, der ja sonst vor allem durch seine Herzschmerz-Mucke bekannt ist, die Sonne scheinen.

Wir erinnern uns: In den späten achtziger und frühen neunziger Jahren war Richard Marx drei Alben lang eine ziemlich große Nummer. Mit Hits wie „Right Here Waiting“, „Now and Forever“ und „Hazard“ war der Mann, der seinerzeit von Lionel Richie entdeckt wurde, aus dem Radio kaum wegzudenken. Auch wenn die Kritiker nie wirklich freundlich zu ihm waren. In den neunziger Jahren ging es dann für den Sänger und Songwriter aus Chicago bergab, solo wollte es nicht mehr so wirklich klappen. Marx zog sich in die zweite Reihe zurück und verlegte sich aufs Songschreiben. *NSYNC, Josh Groban, Toni Braxton, Ex-Beatle Ringo Starr, Barbra Streisand, Hinder, Barry Manilow, Keith Urban, Kenny Loggings und Sarah Brightman gehörten zu seinen Kunden. In jedem der vergangenen vier Jahrzehnte ist Marx dabei ein Nummer-eins-Hit gelungen.

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Seit 2004 veröffentlicht Marx wieder einigermaßen regelmäßig eigene neue Alben. Das bis dato letzte erschien 2014 („Beautiful Goodbye“). Nun legt Marx also mit „Limitless“ Album Nummer zwölf vor. Es wurde zum Teil von ihm selbst produziert sowie von Sara Bareilles, seinem Sohn Lucas Marx und Richards Frau Daisy Fuentes co-geschrieben. 

„Limitless“ eröffnet neues Kapitel

Während Marx mit „Beautiful Goodbye“ ein Kapitel in seinem Leben abschloss, eröffnet er mit „Limitless“ ein neues. „Nachdem ich mich verliebt, wieder geheiratet hatte und in ein neues Zuhause in Los Angeles gezogen war, habe ich noch nie so stark und optimistisch in die Zukunft geblickt wie jetzt“, sagt Marx.

Das spiegelt sich natürlich im Album wieder. Heller, von Herzen kommender Pop – so könnte man den Sound von „Limitless“ wohl am besten beschreiben. Dabei flirtet Marx mal mit den 1980er Jahren („All Along“), dann wiederum mit dem Zeitgeist. Wie etwa auf der Single „Another One Down“, deren elektronische Spielereien ziemlich gegenwärtig klingen. Sonnige Nummer. Balladen kann er immer noch, wie er etwa im Duett „Strong Enough“ mit Jana Kramer oder mit „Not in Love“ (ein klassischer Marx) beweist .

Größtes Ohrwurmpotenzial hat aber die Single „Let Go“. Marx schrieb sie zusammen mit Daisy Fuentes und produzierte sie mit Morgan Page (deadmau5). Ein treibender Song über die Freiheit und einen Neuanfang. „Er spiegelt die Art und Weise wider, wie ich mich momentan in meinem Leben fühle“, so Marx.

Zweifel beiseite gewischt

“Ich war mir nicht sicher, was es für einen Künstler wie mich bedeuten würde, ein neues Album aufzunehmen.“, erzählt Richard über die Entstehungsgeschichte von „Limitless“. „Ich schrieb allerdings ständig neue Songs und viele davon gefielen mir sehr. Meine einzige Prämisse bei früheren Alben bestand darin, nur Stücke aufzunehmen, die ich tatsächlich mochte. Also besann ich mich auf diese Idee zurück und verwarf alle Zweifel, die ich über die stilistische Konsistenz hatte. Das Nächste, was ich wusste, war, dass ich ein abwechslungsreiches Album geschaffen hatte, das ich wirklich liebe.“

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