Otis Redding - Dock Of The Bay Sessions (foto: rhino)

Otis Redding – Dock Of The Bay Sessions

Erscheinungsdatum
Mai 18, 2018
Label
Rhino/Warner Music
Unsere Wertung
8
Anspieltipps
I've Got Dreams To Remember
(Sittin On') The Docks Of The Bay
Amen
8
Ein Klassiker, der niemals sein sollte.
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Den Erfolg seines größten Hits sollte Otis Redding nicht mehr erleben: „(Sittin‘ On) The Dock Of The Bay“ wurde erst posthum veröffentlicht, der Soul-Sänger kam vor der Veröffentlichung bei einem Flugzeugabsturz ums Leben. Sein letztes Album konnte er nicht mehr vollenden. Am 16. März 1968 toppte die legendäre Single gleichzeitig die Pop- und die R&B-Charts und wurde damit Reddings erster Nummer-1-Hit. Zum 50. Geburtstag von „(Sittin‘ On) The Dock Of The Bay“ veröffentlicht Rhino nun die „Dock Of The Bay Sessions“ als CD, Vinyl-Schallplatte sowie zum digitalen Download und Streaming.

Keine Frage: 1967 war Otis Redding ganz oben. Auch dank einer grandiosen Performance auf dem Monterey Pop Festival, die seiner Karriere wahnsinnig viel Auftrieb gegeben hatte. Als Redding im Herbst jenes Jahres nach Memphis zurückkehrte, begann er im Studio an seinem nächsten Album zu arbeiten. Fertigstellen konnte er es nicht: Redding kam bei einem Flugzeugunglück am 10. Dezember 1967 ums Leben. Obwohl man nie definitiv wissen wird, wie sein nächstes Album geklungen hätte, zeigt die Sammlung „Dock Of The Bay Sessions“ erstmals, wie sie hätte werden können.

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Sie deutet an, dass sich Redding musikalisch weiter geöffnet hätte. Bei „Hard To Handle“ beispielsweise flirtet Redding heftig mit dem Funk. „Gone Again“ hingegen hätte (textlich) auch von Bob Dylan stammen können. Das Impressions-Cover „Amen“ ist eine wunderbare Gospel-Nummer, „Love Man“ lädt hingegen auf die Tanzfläche ein. Unser Favorit ist aber die selbst komponierte, gefühlvolle Ballade „I’ve Got Dreams To Remember“, deren Text Redding einem Gedicht entnahm, das seine geliebte Frau Zelma geschrieben hatte. Und dann ist da natürlich noch der legendäre Opener: das soulige R&B-Stück „(Sittin On‘) The Dock Of The Bay“, das auch 50 Jahre nach Erscheinen noch immer nichts von seinem Zauber verloren hat.

So hätte das Album möglicherweise geklungen

„Dock Of The Bay Sessions“ wurde unter Mitwirkung von Roger Armstrong von Ace Records und dem Otis-Biografen Jonathan Gould mit der Zustimmung der Redding-Familie kompiliert. Obwohl die einzelnen Tracks bereits verstreut auf einer Vielzahl von posthum erschienenen Alben und Compilations veröffentlicht wurden, wurden sie nun zum ersten Mal so zusammengebracht, dass sie widerspiegeln, wie das geplante Album möglicherweise geklungen hätte. In den Liner-Notes schreibt der Musikjournalist Bob Stanley: „Dieses Album ist der erste Hinweis auf einen neuen Otis Redding, der das Publikum in Europa umgehauen hatte und der auf dem Monterey Pop Festival eine völlig neue Fan-Crowd gewonnen hatte.“

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