Neil Diamond - Hot August Nights III (foto: universal music)

Neil Diamond – Hot August Night III

Erscheinungsdatum
August 17, 2018
Verleih
Universal Music
Unsere Wertung
6
Anspieltipps
Forever In Blue Jeans
Sweet Caroline
And The Grass Won't Pay No Mind
I'm A Believer
6
Routiniert.
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Zum 40. Geburtstag seines legendären Albums „Hot August Night“ hat der nicht minder legendäre Neil Diamond im Spätsommer 2012 ein Konzert im Greek Theatre von Los Angeles gegeben. Der Mitschnitt erscheint jetzt unter dem Namen „Hot August Night III“ als 2CD+DVD, als 2CD+Blu-ray, als Doppel-CD oder als digitaler Download.

1972 war Neil Diamond in Los Angeles heiß wie Frittenfett. Im August des Jahres gab der 1941 geborene Singer-Songwriter in der Westküsten-Metropole zehn (!) ausverkaufte Konzerte im Greek Theatre. Das am 24. August ließ er mitschneiden, um daraus ein Doppel-Live-Album zu zimmern, das noch im selben Jahr erschien. Darauf zu hören: süffiger, wenn auch oft schnulzenhaft-dramatischer Pop, hier und da mit einem starken Country-Western-Einschlag. Typische Diamond-Mucke eben. Seltsamerweise ging das Doppelalbum vor allem in Australien ab wie Schmidts Katze. Es wird Neil Diamond recht gewesen sein.

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Diamond beeindruckt

Zum 40. Geburtstag des Albums gab’s damals, 2012, schon eine Anniversary Edition. Jetzt wird also auch das Jubiläumskonzert veröffentlicht. Es ist schon beeindruckend, wie gut beieinander Diamond mit seinen damals schon über 70 Lenzen war (und ist). Die Stimme klingt immer noch unheimlich kraftvoll. Glanzlichter: das akustisch vorgetragene „Forever in Blue Jeans“, der Evergreen „Sweet Caroline“ und das schnulzige „And The Grass Won’t Pay No Mind“. Überraschend: die Version von „I’m A Believer“. Den Song trägt Diamond zunächst in der ursprünglich so vorgesehenen, ruhigeren Variante vor, um dann die Rock-’n‘-Roll-Version des Songs zu liefern, wie sie die Monkees seinerzeit bekannt gemacht hatten, die mit dieser einen Riesenhit landeten. An den Glanzlichtern kann man aber auch sogleich den Makel dieses Mitschnitts ablesen. Diamond spielt das Live-Album nicht in Gänze neu ein, sondern liefert hier im Grunde sein Standard-Konzertprogramm. Bei so viel Best-Of gleitet das Ganze ab und an etwas zu sehr in den Partykeller-Modus ab.

Die gut zwei Stunden und zwanzig Minuten lange Performance wird visuell durch „Behind-the-Scenes“-Material mit der Band und Diamonds Crew abgerundet.

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