Beranger (foto: pascal buenning)

My Soundtrack: Beranger

Copin meets Nirvana – so könnte man den Stil des Klassik-Piano-Grunge-Duos Beranger am besten beschreiben. Die beiden Jungs – Beranger Grad und Todd James – trafen sich beim Steet Busking unter der Brücke am Alexanderplatz und beschlossen fortan zusammen die Straßen Berlins unsicher zu machen. Beranger mit Gesang und am Klavier und Todd an den Drums. So haben sie sich mittlerweile besonders im Mauerpark eine große Fangemeinde erspielt und begeistern mit dramatischen Live-Shows. In diesem Sommer ist ihre Single „Suddenly“ erschienen. Wir wollten von den beiden nun wissen, welche Songs den Soundtrack ihres Lebens bilden.

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Karnivool – Themata

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This song is special to me because its the first song that I ever heard on the radio, had to stop the car and started headbanging. The song is special to me musically and lyrically.

Musically: It is the perfect tempo for head banging, the rhythms are complex but remain groovy, the song had massive dynamic range, the song is very heavy yet is beautifully written in a harmonic minor scale giving that oriental flavour. 

Lyrically: „It’s so good to see that this world is alive“  These lyrics resonate with a philosophy that we are one and that all beings are a part of nature. This is what I take from it anyway even if that isn’t what the song is about. 

Der Song ist für mich etwas ganz Besonderes, weil er der erste ist, den ich jemals im Radio gehört, das Auto gebremst und dazu geheadbanged habe. Er ist sowohl musikalisch als auch textlich besonders für mich.

Musikalisch: Er hat das perfekte Tempo zum Headbangen. Der Rhythmus ist komplex, aber groovy. Die Nummer hatte einen massiven Dynamikumfang, ist sehr schwer und dennoch wunderschön in einer harmonischen Moll-Tonleiter geschrieben, die ihr diesen orientalischen Geschmack verleiht.

Textlich: „It’s so good to see that this world is alive“ – diese Zeilen stimmen mit einer Philosophie überein, die besagt, dass wir alle eins und Teil der Natur sind. Das nehme ich zumindest daraus mit, auch wenn der Song eigentlich von etwas anderem handelt.

Tool – Lateralus

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This song is special to me because from the ages of 16 to 18 I would play this song on drums everyday. My mum had to hear it on repeat 45 for minutes every friday as we drove to my drum classes. This song drew me in with its incredible drumming but it kept me listening as it is not just a song, its more like a piece of music with multiple movements. 

„Over thinking, over analyzing separates the body from the mind“.  What I personally take from these lyrics is that our mind and bodies are always connected and when they are aligned we have access to our intuition. When we over analyze and overthink we have given too much power to our mind, the mind and body arent working as a team anymore because the mind is taking the body for a ride of stress. SO this song is a reminder for me when I get too in my mind to return to the body and moment (although not always as easy as it is said).

Dieser Song ist für mich besonders, weil ich ihn jeden Tag auf meinem Schlagzeug spielte, als ich etwa 16 bis 18 Jahre alt war. Meine Mutter musste ihn jeden Freitag 45 Minuten auf Repeat hören, wenn sie mich zu meiner Schlagzeugklasse gefahren hat. Keine Frage: Der Song hat mich vor allem durch sein Schlagzeugspiel überzeugt, aber ich bin auch so dabei geblieben, weil der Song nicht einfach nur ein Song, sondern ein echtes Musikstück ist mit vielen Bewegungen.

„Over thinking, over analyzing separates the body from the mind“ – was ich aus diesen Zeilen persönlich mitnehme, ist die Erkenntnis, dass unser Geist und unser Körper verknüpft sind. Wenn sie im Einklang sind, haben wir Zugang zu unserer Intuition. Wenn wir zu viel grübeln, geben wir unserem Geist zu viel Macht. Körper und Geist arbeiten dann nicht mehr als Team, man hat Stress. Der Song erinnert mich also daran, auch mal auf meinen Körper zu hören und im Moment zu sein (auch wenn das manchmal leichter gesagt als getan ist).

A Perfect Circle – The Outsider 

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This song is special to me for the reasons of MOOD and SOUNDSCAPE. The song has a mood which is simply strange as the drums and vocals are very aggressive while the guitars are very ambient and ominous. The sound of the drums are so very raw and you can really hear the room. I also love that the guitars change guitar effects so dramatically to create such strong dynamics. 

Stimmung und Klanglandschaft machen diesen Song zu etwas ganz Besonderem für mich. Die Stimmung hier ist echt seltsam, weil Gitarre und Drums sehr aggressiv, die Gitarren aber sehr ambient und ominös sind. Der Sound der Drums ist echt roh, man kann den Raum hören. Ich mag auch, wie die Gitarreneffekte hier so dramatisch wechseln – das erzeugt eine starke Dynamik.

Linkin Park – Somewhere I Belong

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This was the first time I heard truly heavy music as a kid. Meteora is probably one of my favorite albums of all time because of the intensity of the performance and how massive yet still melodic all the elements of the sound are. The raw emotion Chester conveyed with his vocal performance is just unparalleled. Making music that heavy is what motivated me to start doing piano grunge, I knew I wanted to do something similar. I just didn’t know how. I wanted to get as close as I could to the brutality of it with my own instrument. 

Das war das erste Mal, dass ich als Kind echt harte Musik gehört habe. „Meteora“ ist eines meiner liebsten Alben aller Zeiten, weil die Performance echt intensiv ist und wie massiv und melodisch die Soundelemente dabei sind. Diese rohe Emotion, die Chester hier mit seinem Gesang transportiert, ist unerreicht. Die Musik hat mich dazu inspiriert, Piano Grunge zu spielen. Ich wollte etwas Ähnliches machen. Nur wusste ich nicht wie. Ich wollte mit meinem Instrument auf jeden Fall eine ähnliche Brutalität erreichen.

Prokofiev – Romeo and Juliet – Dance of the Knights

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This epic dance is just one of so many timeless classical melodies which have marked my youth but also shaped such strong imagery in my mind: a machine relentlessly moving forward, an ominous prison hovering in the sky. It made me realise that I wanted to make music that told stories, almost narrative but with hooks, at times, singing the darkest, most dramatic tales, at other times, chanting uplifting and overwhelming hymns and myths that anyone could relate to.

Dieser epische Tanz ist nur eine von vielen zeitlosen klassischen Melodien, die meine Jugend geprägt haben, aber auch ein so starkes Bild in meinem Kopf geformt haben: eine Maschine, die sich unerbittlich vorwärts bewegt, ein bedrohliches Gefängnis, das am Himmel schwebt. Er machte mir klar, dass ich Musik machen wollte, die Geschichten erzählte, fast narrativ, aber mit Haken. Manchmal die dunkelsten, dramatischsten Geschichten singend, zu anderen Zeiten emporhebende und überwältigende Hymnen und Mythen, mit denen sich jeder identifizieren konnte.

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