Alpentines (foto: martin steinke)

My Soundtrack: Alpentines

Eigentlich ist das im April erschienene „Silence Gone“ ja die Debütplatte der in Köln formierten  Alpentines. Wer aber glaubt, dass es sich deswegen um eine Band aus lauter Frischlingen handelt, der irrt. Tatsächlich setzt sich die Kapelle aus Mitgliedern aus gleich drei deutschen Indie-Pop-Rock-Bands zusammen: Tulp, Voltaire und Lichter. Auf ihrem Debüt als Alpentines widmen sich Kay Lehmkuhl (Gesang, Gitarre), Marian Menge (Gitarre), Philipp Gosch (Bass) und Drummer Kurt Fuhrmann nun dem Infragestellen der eigenen Wahrnehmung. Auf Englisch. Wir haben die Band für unsere „My Soundtrack“-Reihe nun nach den Songs gefragt, die in ihrer Wahrnehmung prägend für sie waren. 

 

M.Craft – Sweets

Im Vorbeigehen entdeckt. Eine Zeit lang war die erste Platte ständiger Begleiter. Unaufgeregt raffinierte Harmonien und Zeilensprünge. Außerdem hat dieser Song eines der kaputt schönsten Gitarrensolos.

 

Tame Impala – Elephant

Vereint die Musik-Referenzen vergangener Jahrzehnte mit der Cleverness der heutigen Musikergeneration. Toll gespielt, Sound, Feel und Flow sind grandios. Denke immer, dass John Lennon heute so klingen müsste.

 

I Am Kloot  – Proof

Es kann so einfach sein: Zweieinhalb Minuten Musik, kein Refrain, eine Strophe, die einfach zweimal gesungen wird – das reicht schon für einen beeindruckenden Song. Und dass das Video ebenfalls auf Schlichtheit setzt und Christopher Eccleston dafür sein Gesicht zur Verfügung gestellt hat, ist ein absoluter Glücksfall.

 

Dire Straits – „Telegraph Road“ Live

Einer der besten Songs, die geschrieben wurden. In einer knappen Viertelstunde die Geschichte der Industrialisierung abzuhandeln. Unglaublich dynamisch gespielt. Außerdem war es das erste Konzert, welches Philipp und Kay als Kind live gesehen habe. Musikalische Früherziehung, die bis heute wirkt.

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