Ashnikko (foto: warner music)

Ashnikko – Hi, It’s Me

Die ausgefallene Newcomerin Ashnikko bringt mit „Hi, It’s Me“ eine neue EP und gleich dazu die gleichnamige Single raus. Der Clip zum Song ist unser Video der Woche.


Ashnikko ist das perfekte Gegengift für verschämte Pop-Sexualität im Jahr 2019 und windet die klanglichen Eigenschaften von Punk und Hip-Hop umeinander, bis das Ergebnis kaum noch definierbar ist. Von den frenetischen Trap-Berats und aufreizenden Reimen ihrer Debüt-EP „Sass Pancakes“ bis zu ihrem jüngsten Floor-Filler „Special“ ist sich die anarchische Pop-Künstlerin der Unterstützung einflussreicher Namen sicher, darunter Annie Mac, Julie Adenuga, Zane Lowe, DJ Target und Annie Nightingale.

Die Nummer ist eine Schlussmach-Hymne

Nun macht sich Ashnikko bereit für das nächste Kapitel und veröffentlicht ihre brandneue EP „Hi, It’s Me“ samt einem Video zum Titeltrack und gleichzeitiger Lead-Single. 

 „Hi, It’s Me“ ist eine Schlussmach-Hymne, die Ashnikko für sich selbst schrieb. Eine Nachricht an ihr stärkeres, entschiedeneres Ich, das die echte Ashnikko eindringlich auffordert, über ihren Ex hinwegzukommen. „Repeat after me: I’m over it! We’re so over over!”, ruft sie in der Hook des Tracks. Die ernsthafte Message dahinter lautet: Habe das Selbstvertrauen, deinen Weg allein weiterzugehen – überbracht in einer ebenso schlitzohrigen wie packenden Art und Weise. 

Im Video kidnappt sich Ashnikko selbst

Das begleitende Video wurde unter der Regie von Lucrecia Taormina gedreht. Wie der Song selbst, reflektiert es die eigene innere Zerrissenheit in den Turbulenzen eines Beziehungsendes. Kopf gegen Herz. Im Video kidnappt Ashnikko sich selbst. Eine symbolische Persönlichkeitsspaltung, die uns daran erinnert, dass sich in einer idealen Welt die Konzentration nach einem Beziehungsende nicht auf das Gefühl richten sollte. Sondern auf die Logik. 

Ashnikko spricht offenherzig über Dinge, die für sie von Bedeutung sind. So stellt sie im Country-R&B-Mashup „Working Bitch“ ihre Karriere über schlechten Sex und widerlegt in „Manners“ stereotypische Sichtweisen weiblichen Verhaltens. Auf „Stupid“ liefert sie gemeinsam mit Yung Baby Tate eine Message sexueller Befreiung. Egal, ob die Songs von einer wahrhaftigen (und notwendigen) Wut getragen sind oder von einem Sinn für Verspieltheit: sie animieren durchweg zum Mitsingen.

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