Xenia Beliayeva – Riss

Xenia Beliayeva - Riss (foto: manual music)

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7 Manual Music
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Hat ihre Fans ein bisschen warten lassen: Die russische Musikerin Xenia Beliayeva hat mit “Riss” gerade den lang erwarteten Nachfolger zu ihrem Debüt “Ever Since” veröffentlicht, das vor sage und schreibe acht Jahren auf den Markt gekommen ist.

Untätig war die gute Frau in der Zwischenzeit aber natürlich dennoch nicht. Immer wieder hat die Musikerin 12“es auf Labels wie Datapunk, Different, Systematic Recordings oder Einmusika auf den Markt gebracht oder mit Künstlern wie Dubfire, Oliver Huntemann, Miss Kittin und Marc DePulse gemeinsame Sache gemacht.

Längst ist Xenia Beliayeva, die mittlerweile in Hamburg lebt, mit ihrer Musik, ihren DJ-Sets und ihrer Radioshow „Radio Xenbel“ dem reinen Elektronikzirkus entwachsen und wird auch jenseits der Club-Mauern wahrgenommen. Das zeigt sich auch auf ihrem nun vorliegenden neuen Album, vor allem auf einer Nummer wie etwa “High Expectations“. Hier wird das elektronische Gewand um Accessoires aus Glam, Retro-Pop und Cyber-80’s aufgemotzt. Die Gute pfeift da einfach auf Genre-Grenzen, eine Attitüde, die sich durch das ganze Album, das unter anderem mit Techno, Retro-Chic und Dark-Pop flirtet, zieht. Eine Attitüde, die sich ja auch im Titel des Machwerks ausdrückt.

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Fazit: Auf die Tanzfläche!

Anspieltipps: High Expectations, Riss, Noir

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