Supergrass - In It For The Money (foto: BMG)

Supergrass – In It For The Money

Erscheinungsdatum
August 27, 2021
Label
BMG
Unsere Wertung
7
Anspieltipps
In It For The Money
Richard III
Late in the Day
Sun Hits The Sky
7
Ein britischer Klassiker.
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Gute Nachrichten für alle Fans von Supergrass: Das zweite Album der Briten, „In It For The Money“, ist zum ersten Mal seit dem ursprünglichen Release im Jahr 1997 auf Vinyl erhältlich. Ein Blick zurück auf ein Album, das durchaus als Klassiker gelten kann. Macht es doch mehr Spaß als einem Wombat in der Waschmaschine zuzuschauen, wie es der „NME“ seinerzeit formulierte.

Wenn man heute an den britischen Sound der Neunziger Jahre denkt, dann hat man gemeinhin Namen wie Oasis, Blur oder Pulp direkt parat. Supergrass fallen da gerne mal hinten runter. Dabei gab es mal eine Phase, da waren die Rocker aus Oxford richtig angesagt. Steven Spielberg, so heißt es, wollte seinerzeit sogar eine Sitcom um die Gruppe herum entwickeln. Die Monkees lassen grüßen.

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1993 gegründet, channelten Gaz Coombes (Gitarre, Gesang), Mickey Quinn (Bass) und Danny Goffey (Drums) in ihren frühen Zeiten vor allem Bands wie The Jam, Buzzcocks, Madness, The Kinks, aber auch David Bowie, Elton John oder die Beatles. Das Debütalbum „I Should Coco“, inmitten der Hochphase der Britpop-Welle veröffentlicht, knackte direkt mal in die UK Top Ten, wurde aber auch von Kritikern bejubelt.

Erwachsener als der Vorgänger

Mit „In It For The Money“ legte die Band aber nochmal einen drauf. Der ursprünglich am 21. April 1997 veröffentlichte Longplayer „In It For The Money“ erreichte in Großbritannien sogar Platz zwei der Charts und verkaufte sich weltweit über eine Million Mal. Damit war das Ding erfolgreicher als der Vorgänger, obwohl die Band durchaus ins Risiko gegangen ist. „In It For The Money“ befreite sich nämlich von dem archetypischen Teenager-Debüt „I Should Coco“, ist deutlich dunkler und wütender. Gleichzeitig drosselte die Combo das Tempo, legte mehr Wert auf klangliche Details. Supergrass erschufen so einen Sound, der gleichzeitig beruhigend normal und aufregend schräg ist. Um diesen Schritt gegenüber ihrem Debüt noch zu verdeutlichen, produzierte die Band „In It For The Money“ selbst (mit der Hilfe von Tontechnikern und der beiden Co-Produzenten John Cornfield und Sam Williams). Zudem wurde Gaz Coombes Keyboard-spielender Bruder von Rob Coombes vollwertiges Mitglied der Band. 

Neben den Hit-Singles „Going Out“ (UK #5), dem düster-dichten „Richard III“ (UK #2), „Sun Hits the Sky“ (UK #10) und dem sehnsüchtigen „Late In The Day“ (UK #18 – das Highlight der Platte) entstanden für „In It For The Money“ auch eine ganze Reihe klassischer Videos.

Neuauflage in vielen Konfigurationen

Die neue, erweiterte Ausgabe von „In It For The Money“ bietet remasterte Aufnahmen von den  analogen Bändern auf 180g schwarzem und 140g türkisem Vinyl. Die LP enthält außerdem die 12″ Single „Sun Hits The Sky (Bentley Rhythm Ace Remix)“ / „The Animal“ auf 140g weißem Vinyl. Das Album war seit seiner ursprünglichen Veröffentlichung im Jahr 1997 nicht mehr als LP erhältlich. Das 3CD-Format enthält 53 Songs. Neben dem remasterten Album auf CD 1 noch B-Seiten, Raritäten und Outtakes auf CD 2 und Live-Aufnahmen auf CD 3. Dazu gibt es im Booklet Bilder des Fotografen Kevin Westenberg und Sleeve Notes von Charles Shaar Murray. Das Album wurde von Supergrass remastered und alle Formate von ihnen zusammengestellt.

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