Shana Cleveland - Night Of The Worm Moon (foto: hardly art)

Shana Cleveland – Night Of The Worm Moon

Erscheinungsdatum
April 5, 2019
Label
Hardly Art/Cargo
Unsere Wertung
7
Anspieltipps
Don't Let Me Sleep
Castle Milk
Solar Creep
Night Of The Worm Moon
7
Weird, but beautiful.
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Sängerin und Gitarristin Shana Cleveland, die üblicherweise Frontfrau der Surfrockband La Luz ist, hat mit „Night Of The Worm Moon“ eine ebenso verträumte wie spacig-interessante Solo-Platte vorgelegt. Eine musikalische Reise ins Geheimnisvolle.

Es ist schon eine äußerst abgedrehte und obskure Platte, die uns die gute Shana hier anbietet. Die Idee zu der Platte entstand, als die Musikerin noch in Los Angeles wohnte. Jenem Ort auf der Welt, wo Fiktion und Realität gern mal ineinander übergehen. Eines Tages nahm sie in einem Hotel dort an einem Pool-Screening einer Doku teil, die sich mit einem örtlichen Alien-Kult auseinandersetzte. Im Publikum: jede Menge Promis, die sich dafür erst an mindestens ebenso vielen Autogrammjägern vorbeischleichen mussten. Als wäre das nicht skurril genug, wurde in der Lobby derweil eine Frau dafür bezahlt, in einem Glaskasten zu hausen. Und dann sei auch noch ein als Raumschiff dekoriertes Auto vorgefahren, aus dem 20 weiße Möwen in den Himmel über den Sunset Boulevard stiegen.

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Wen wundert’s, dass sich Cleveland da inspiriert fühlte? Zumal dazu ja noch die Einflüsse von Vorbildern wie Sci-Fi-Größe Octavia Butler oder Afro-Futurist Sun Ra hinzukommen. Letzterem wird ja auch im Artwork des Albums Tribut gezollt. Stichwort Cover. Das Cover von „Night Of The Worm Moon“ verrät ja schon ein bisschen, wo die Solo-Reise musikalisch hingeht. Das Ding atmet den Geist der sechziger Jahre, keine Frage, des psychedelischen Folks. Der Opener „Don’t Let Me Sleep“ weist den Hörer gleich mal in diese Richtung.

Aufgenommen während einer Sonnenfinsternis

Aufgenommen wurde „Night Of The Worm Moon“ übrigens während der Sonnenfinsternis 2017. “We took a break from recording during [the] totality and looked at the sun’s image through a piece of cardboard projecting onto a garbage can,” erzählt Cleveland. “When we came back inside the studio was covered in dozens of tiny crescent suns, refracted from a mirrored disco ball that [engineer Johnny Goss] had hanging in a window.”

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