Wenn man verstehen will, warum Liv Solveig so klingt, wie sie klingt, muss man sich ihre Biografie anschauen. Aufgewachsen in Süddeutschland und in einer Hütte im skandinavischen Wald, zog sie nach dem Violinstudium in Karlsruhe zum Jazzgesangstudium nach New York. Dort sog sie die Stimmen der turbulenten Stadt ebenso auf wie die Stille des Sunndalsfjordin Norwegen. Daraus entstanden ist ihr Sound, zwischen atmosphärisch dichtem, nebelverhangen schönem Scandinavian Symphonic Indie und großem Pop. Auf ihrem neuen Album „Everything I Didn’t Say“ kann man sich anhören, was damit gemeint ist. Ein Werk voller Zwiespalt, Zweifel – und Zuversicht. Zehn Songs, die sich anfühlen wie innere Monologe, wie Briefe, die nie abgeschickt wurden, und doch endlich ihren Weg in die Welt finden. Reinhören lohnt sich – und reinschauen. Und zwar in diese 24-Stunden-Episode, die wir mit Liv auf die Beine gestellt haben.
Termine
24.09.26 Kiel, hansa48
25.09.26 Flensburg, Volksbad
26.09.26 Witzenhausen, Runde Ecke –
27.09.26 Helmbrechts, Textilmuseum
29.09.26 Münster, Pension Schmidt
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