Veigh Malow (foto: Paul Pabst)

My Soundtrack: Veigh Malow

Ein knappes Jahr nach ihrer Debüt-EP „Sisyphus“ hat die Hamburgerin Veigh Malow nun nachgelegt. Soeben ist ihre zweite EP „Why“ erschienen, die mit einem Mix aus Indie-Pop und modernen Rock-Elementen die Komplexität des Daseins als Musikerin im 21. Jahrhundert thematisiert. Auf den fünf neuen Songs erinnert die Gute an Größen wie Florence + The Machine, Olivia Rodrigo und Lana Del Rey. Geradezu kurios: Keine dieser Vergleichsgrößen taucht in der My-Soundtrack-Liste auf, die Veigh Malow für uns kuratiert hat.

No Control – Willow Smith

“No Control” ist auf Willow Smiths Album “<COPINGMECHANISM>”. Das gesamte Album hat mich wirklich umgehauen – was für eine Wucht! Musikalisch geht es teilweise in Richtung Metal, was ich sonst eigentlich nicht höre. Die Kombination von Pop-Rock-Elementen, catchy Hooks, Chören und RnB-Vibes macht es definitiv zu einem meiner Lieblingsalben. Die Gesangsperformance bei „No Control“ finde ich unfassbar beeindruckend. Es macht mich teilweise sprachlos, wie präzise und schnell Willow ihre Stimme wandeln kann. Ich hab nach dem Hören dieses Albums immer Lust selbst neue Musik zu schreiben und mehr auszuprobieren.

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When You Were Young – The Killers

Wenn auf einer Party das Handy rumgeht und ich einen Song der Warteliste hinzufügen soll, ist es oft „When You Were Young“ von den Killers. Er gibt mir das Gefühl, dass ich alles erreichen kann, wenn ich an mich glaube und dranbleibe. Er bestärkt mich darin, dass der Weg, den ich gehen will, der richtige ist. Der Song sprüht von Energie, ich kann nicht still sitzen, wenn er läuft.

Breathe You In My Dreams – Trixie Whitley

Als ich nach dem Abitur nach Hamburg zog, um meine Ausbildung zur Berufsmusikerin zu beginnen, schlug mir meine damalige Gesangsdozentin diesen Song für den Unterricht vor. Er traf direkt einen Nerv bei mir, und nicht nur das Hören, sondern auch das Singen dieses Songs veränderte etwas bei mir. Mir wurde viel klarer, wie wichtig es ist, echte Emotionen in Songs zu verpacken. Ich verspürte ein großes Verlangen, andere Menschen mit meiner Musik so zu berühren, wie Trixie Whitley mich berührt hatte.

Never Need Me – Rachel Chouriri

Musikalisch gesehen ist das eine meiner neuesten Entdeckungen. Ich kann nicht genau sagen, was mich an diesem Song so fesselt, aber momentan höre ich ihn täglich und habe das Gefühl, dass er mich auf einer tieferen Ebene berührt als andere Songs. Rachel Chouriri hat eine besondere Gabe, Melodien zu schreiben und sie auf eine mitreißende Weise zu singen. Ihre Songs fühlen sich an wie Rückenwind beim Fahrradfahren.

Messy – Lola Young

Lola gelingt es, traurige Themen in Songs zu verpacken, die kraftvoll, selbstbewusst und mitreißend sind. Sie nimmt einen mit in ihre ganz eigene Soundwelt. Der Refrain von „Messy“ entfaltet sich schön und leicht, drückt sich nicht auf und wirkt dabei unglaublich cool. Er beweist, dass Refrains nicht laut sein müssen, um großartig zu sein. Seit ich ihren Song „Conceited“ zum ersten Mal gehört habe, bin ich ein riesiger Fan und kann ihre nächsten Veröffentlichungen kaum erwarten. Ihre ehrliche, authentische Art und ihr einzigartiger Stil gefallen mir sehr. Lola macht deutlich, dass ihr egal ist, was andere von ihr halten, und inspiriert dadurch viele junge Menschen.

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