The Snuts (foto: wmg)

My Soundtrack: The Snuts

Kings of Leon, Arctic Monkeys, Oasis – es sind große Namen, mit denen The Snuts gerne verglichen werden. Aber die Schotten haben sich die Vorschusslorbeeren auch verdient, wie der Erfolg ihres Debütalbums „W.L.“, das im Frühjahr erschien, unter Beweis stellt. Platz eins in den britischen Charts. Das ist mal ein Brett. Damit ließen die Indie-Rocker unter anderem Demi Lovato hinter sich. Uns stand die Gruppe – Jack Cochrane (Sänger und Gitarrist), Joe McGillveray (Gitarrist), Callum Wilson (Bass) und Jordan Mackay (Schlagzeuger) – nun für unsere My-Soundtrack-Reihe Rede und Antwort. Von den großen Namen, mit denen The Snuts gerne verglichen werden, befindet sich sinnigerweise keine auf der Liste, die die Jungs aus Schottland da für uns zusammengestellt haben.

The Libertines – Up The Bracket

I remember being 16 years old – travelling down to Leeds on a bus with one of our mate’s big brothers, to see our heroes. Jack had told his parents he was going to the gig with my parents and vice versa. Little did they know we were travelling down rogue, on a bus of 30 or so party animals with nothing but our ticket stubs, bottles of cheap cider & a pocket full of hash.

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Ich erinnere mich, wie ich 16 Jahre alt war und mit einem der großen Brüder unseres Kumpels in einem Bus nach Leeds fuhr, um unsere Helden zu sehen. Jack hatte seinen Eltern gesagt, dass er mit meinen Eltern zum Konzert gehen würde und umgekehrt. Sie wussten nicht, dass wir in einem Bus mit etwa 30 Partylöwen unterwegs waren, mit nichts als unseren Tickets, Flaschen billigen Apfelweins und einer Tasche voller Haschisch.

Paul Simon – Me & Julio Down By The School Yard 

My first introduction to playing music at all came from my grandfather, he’d been in bands in his youth and he had an old Epiphone guitar in the back bedroom that I used to chime away at through the summer. My family were working class & the guitar probably cost about a month’s wages at the time it was bought, but he didn’t care as long as I was happy. He introduced me to old time classics, Simon & Garfunkel, the Beatles, Willie Nelson – music I’d have never got onto without him. He had the chord book from Simon & Garfunkel’s complete collection & it’s where I learned to play nearly every chord I can play today. 

Meine Einführung in das Musizieren geschah durch meinen Großvater. Er war in seiner Jugend in Bands gewesen und hatte eine alte Epiphone-Gitarre im Hinterzimmer, die ich den ganzen Sommer über spielen durfte. Meine Familie war Arbeiterklasse und die Gitarre kostete zum Zeitpunkt des Kaufs wahrscheinlich ungefähr einen Monatslohn. Aber es war ihm egal, solange ich glücklich war. Er machte mich mit alten Klassikern bekannt. Simon & Garfunkel, den Beatles, Willie Nelson – Musik, auf die ich ohne ihn nie gekommen wäre. Er hatte ein Akkordbuch mit allen Simon & Garfunkel-Songs und damit lernte ich fast jeden Akkord zu spielen, den ich heute spielen kann.

The Jam – That’s Entertainment 

The Jams greatest hits were a constant through my childhood. My mum loved Paul Weller, and although times change – this song for me has never not been relevant. The raw honesty of the scenes he paints of working-class Britain echo the feelings we all feel when we’re working in dead end jobs hoping for something more fulfilling to entertain us. Before the band kicked off, I worked a job in construction, and this song followed me from my childhood right out out to work sites on site radios. 

Die größten Hits von The Jam waren eine Konstante in meiner Kindheit. Meine Mutter liebte Paul Weller, und obwohl sich die Zeiten ändern, war dieses Lied für mich immer relevant. Die rohe Ehrlichkeit dieser Szenen, die er von der britischen Arbeiterklasse malt, spiegelt die Gefühle wider, die wir alle empfinden, wenn wir in Sackgassen-Jobs arbeiten, in der Hoffnung auf etwas Erfüllenderes. Bevor das mit der Band anfing, arbeitete ich als Bauarbeiter, und dieser Song begleitete mich von Kindheit an bis zu den Baustellen.

LCD Soundsystem – Dance Yrself Clean 

Getting into LCD Soundsystem probably highlighted my music taste starting to mature. I’d never been one for long intros in my youth and I’d always been a “let’s get to the big bit” kinda guy. LCD Soundsystem really are one of a kind, James Murphy ability to analyse the emotions felt in day to day existence and almost chat to you through the track took me aback. It made me realise how effective simple riffs & repetitive beats could be, and how they allowed the song to shine through and become really direct – almost directly into the brain of the listener. 

Der Einstieg in den Kosmos von LCD Soundsystem unterstrich, wie sehr mein Musikgeschmack langsam reifte. Ich war in meiner Jugend nie empfänglich für lange Intros, sondern eher ein „Lass uns zum großen Teil kommen“-Typ. LCD Soundsystem sind wirklich einzigartig. James Murphys Fähigkeit, die Emotionen des Alltags zu analysieren und fast mit Dir durch den Track zu plaudern, hat mich verblüfft. Mir wurde klar, wie effektiv einfache Riffs und sich wiederholende Beats sein können und wie sie den Song strahlen und wirklich unmittelbar werden lassen können. Sie gehen fast direkt in das Gehirn des Hörers.

Babyshambles – Fuck Forever 

Pete Doherty, The Libertines & Babyshambles had such a massive impact on me and the rest of the band when we were younger. They made music that made us sit up and think “This is what it’s about”, the absolute carnage of the shrill guitars smashing off each other, battling for space against Pete Dohertys poetry just excited us. This is one of the first songs we ever played together as a band, at old band halls when we were much too young for a beer – never mind being on a stage. I remember one of our mate’s older brothers requested that we never played again on account of being so bad at our instruments and drunk off our heads. We sure showed him.

Pete Doherty, The Libertines und Babyshambles hatten einen so großen Einfluss auf mich und den Rest der Band, als wir jünger waren. Sie machten Musik, die uns aufhorchen und denken ließ: „Das ist, worum es geht“, das absolute Gemetzel der schrillen Gitarren, die sich gegenseitig zerschmettern und gegen Pete Dohertys Poesie um Raum kämpfen, das hat uns einfach begeistert. Dies ist einer der ersten Songs, die wir als Band jemals zusammen gespielt haben, in alten Bandsälen, als wir viel zu jung für ein Bier waren. Ganz zu schweigen davon, auf einer Bühne zu stehen. Ich erinnere mich, dass einer der älteren Brüder unseres Kumpels darum bat, dass wir nie wieder spielen sollten, weil wir so schlecht auf unseren Instrumenten waren und uns vor allem betranken. Wir haben es ihm auf jeden Fall gezeigt.

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