Imany (foto: universal music)

„Like A Prayer“: Imany covert Madonna

Mit ihrer tiefen Stimme und ihren von Soul, Folk und Blues inspirierten Tracks hat sich Imany in den vergangenen zehn Jahren einen Namen gemacht. Der Erfolg ihrer ersten beiden Alben, dem Soundtrack zum Film „Sous les jupes des filles“ und der Singles „You Will Never Know“ und „Don’t Be So Shy“ hat die Sängerin weltweit bekannt gemacht. Nun veröffentlicht die Gute am 3. September ihr neuestes Projekt, das Cover-Album „Voodoo Cello“. Mit dem Ed Sheeran-Cover „The A Team“ hat Imany im Juni bereits den ersten Vorboten präsentiert. Jetzt gibt es mit dem Madonna-Cover „Like A Prayer“ einen weiteren Track zu hören.

„Like A Prayer“, ein Madonna-Song, der zum Zeitpunkt seiner Veröffentlichung als pietätlos galt, wurde schnell zu einer Hymne der späten 80er Jahre. Einer durchaus subversiven, da sie Sex und Religion vermischte. Über ihr Madonna-Cover berichtet Imany, dass Gott ihr hierfür Ideen und musikalische Arrangements ins Ohr flüsterte. Außerdem betont sie, dass dieses Lied zu Gott spricht. Die Frau, die die Menschheit zur Welt bringt, gehöre zum Göttlichen. Imanys Kompositionen bedienen sich aus dem Vokabular der Magie, Mystik und Esoterik. Begleitet wird der atemberaubende Gesang von acht Celli.

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Für ihr neues Werk „Voodoo Cello“ fand Imany, dass die Cellos zusammen mit einer einfachen Gesangsbegleitung mehr als genug sein würden. In den vergangenen Jahren war Imany viel auf Tour und widmete sich den unterschiedlichsten Projekten. Sie brachte ein Kind zur Welt. Später erlitt sie einen Burnout. Dieser erzwungene Tempowechsel ließ Ruhe einkehren und inspirierte sie schließlich zu ihrem neuen Album. Acht Cellos bieten eine Vielzahl von Möglichkeiten. „Manchmal hat man den Eindruck, es sind Blechblasinstrumente oder E-Gitarren. Als würden sie herumgeistern“, so Imany, die von diesem faszinierenden und verkannten Instrument verzaubert ist und ihm nun mit einer Reihe von Cover-Songs huldigt. Fast wie Voodoo. Und weil Jimi Hendrix‘ „Voodoo Child“ so gut klingt, heißt das Album „Voodoo Cello“.

Von Klassikern bis Aktuellem

Die Song-Auswahl reicht von Klassikern, die Imany schon lange verinnerlicht hatte, bis hin zu aktuellen Favoriten. „Was ein gutes Cover ausmacht, ist, wenn der Song zu deinem eigenen wird. Ich nähere mich dem Song mit Stimme und Gitarre, finde die Tonart, die zu mir passt, ändere das Tempo und ich höre auf den Text. Ich kann keine Worte singen, an die ich nicht glaube.“  Imanys Neuinterpretation dieser Songs spricht für ihre eigenen Überzeugungen über das Leben und die Liebe. Sie singt über Frauen, die für ihre Beziehungen kämpfen („All The Things She Said“), über Studentenverbindungen („Wild World“), über die Fähigkeit zur Widerstandsfähigkeit („I’m Still Standing“), sie verurteilt Rassismus („Black Little Angels“), giftigen Kapitalismus („Les voleurs d’eau“), den Schaden, den Drogen anrichten („The A Team“). „Seit ich geboren wurde, bin ich eine Aktivistin. Ich erhebe mich gegen Ungerechtigkeit“, sagt sie.

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