Hape Kerkeling schlüpft wieder in die Rolle von Deutschlands berüchtigstem Lokaljournalisten: Horst Schlämmer is back, Schätzlein. Und: „Horst Schlämmer sucht das Glück“. Die Komödie liegt nun fürs Heimkino vor.
Horst Schlämmer (Hape Kerkeling) hat die Faxen dicke: Die Preise steigen, die Stimmung sinkt, die Kneipen schließen. Kurzum: Deutschland hat Rücken! Und zwar im Gesicht. Also geht der stellvertretende Chefredakteur vom Grevenbroicher Tagblatt auf eine große Reise mit noch größerem Ziel: Er will den Leuten ihr Lächeln zurückbringen! Doch wie wird man glücklich? Schwere Zeiten verlangen nach klaren Antworten – und weil man die in Grevenbroich nicht finden kann, begibt sich Horst Schlämmer auf die Reise seines Lebens: Von Süddeutschland bis Sylt, von Berlin bis Büsum – per Anhalter, Krabbenkutter oder Schienenersatzverkehr. Er trifft Passanten, Promis und Psychologen, fragt knallhart nach und verliert, trotz vieler Rückschläge, nie seine Mission aus den Augen: Die Menschen wieder glücklich zu machen!
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2005 rief Hape Kerkeling mit Horst Schlämmer eine seiner beliebtesten Figuren ins Leben. Seither war diese unter anderem in diversen TV-Shows, Sketchen, auf der Bühne sowie in Kino- und Fernsehfilmen zu sehen. Nach längerer Pause hat Kerkeling den reaktionären Schlämmer wieder aus der Mottenkiste geholt. Und irgendwie hat diese Wiederauferstehung etwas Warmes, Nostalgisches, Heimeliges. Und das liegt auch an der Machart. Kritiker mögen dem Film fehlende Tiefe und Schärfe vorwerfen, auch nicht ganz zu Unrecht. Auf der anderen Seite ist es irgendwie ganz erfrischend, mal wieder über eine Komödie klassischer Bauart zu lachen. Und das ist in einem Land, dem irgendwie die Heiterkeit abhanden gekommen ist, doch auch etwas.
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