Haim - Women in Music Pt. III (foto: universal music)

Haim – Women in Music Pt. III

Erscheinungsdatum
Juni 26, 2020
Label
Universal Music
Unsere Wertung
8
Anspieltipps
Summer Girl
Los Angeles
I Know Alone
FUBT
Don't Wanna
8
Stark.
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Ein Sommer-Album wider Willen: Haim versprühen auf ihrem neuen Album „Women in Music Pt. III“ zwar ein paar positive, erfrischende Vibes – erzählen aber auch viele gute, nachdenkliche Geschichten. Die Mixtur funktioniert.

Eigentlich, ja, eigentlich sollte „Women in Music Pt. III“ bereits im April erscheinen. Dann aber kam die Corona-Pandemie dazwischen und das Album wurde erstmal nach hinten verschoben. Und so ist es vielleicht diesen widrigen Umständen zu verdanken, dass „Women in Music Pt. III“ quasi ungewollt und ungeplant zum perfekten Sommer-Soundtrack avanciert. Zumal für ein Jahr wie 2020. Sommerliche Frische trifft auf kalifornisch-nostalgische Melancholie.

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 Zu den Glanzlichtern gehören dabei unter anderem das vorab als Single veröffentlichte “Don’t Wanna”, eine optimistische Uptempo-Nummer – selbst unter den widrigsten Umständen: “I don’t wanna give up on you… I don’t wanna have to.”  Sexy, flirty, hopeful, wie die Band den Song selbst beschreibt. „Summer Girl“ lässt derweil Erinnerungen an Lou Reed wach werden, die Gitarren bei „FUBT“ an Prince. Auch der mit einem Saxofon und Reggae-Elementen veredelte Opener „Los Angeles“ und „I Know Alone“, eine wilde Song-Collage aus verzerrten Vocal-Samples und 808 Beats, kombiniert mit Cello und akustischer Gitarre, bleibten besonders haften. “I Know Alone” wurde übrigens von jenem Gefühl inspiriert, das die Bandmitglieder überkommt, wenn sie nach einer längeren Tournee heimkehren und auf einmal ganz alleine waren.

Ja, es ist vielleicht das direkteste Album von Danielle, Alana und Este Haim geworden. Weniger in der Vergangenheit verortet als vielmehr im Hier und Jetzt, anders als die beiden (trotzdem herausragenden) Vorgänger-Machwerke. Zwar gibt es diese nostalgischen Anspielungen auf die 70s, 80s und 90s natürlich auch hier wieder, dennoch wirkt das nun alles frischer und unmittelbarer. Danielle sowie ihre beiden Kollaborateure Ariel Rechtshaid und Rostam Batmanglij haben da in der Produktion einen Top-Job gemacht.

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