Satirische Komödie, angesiedelt im England der 1930er Jahre: „Fackham Hall“ will den Spirit von „Downton Abbey“ und „Airplane!“ zusammenbringen. Das gelingt immerhin teilweise. Der Streifen liegt jetzt fürs Heimkino vor.
Als der gewitzte Kleinkriminelle Eric Noone (Ben Radcliffe) eine Anstellung in einem traditionsreichen englischen Herrenhaus findet, eröffnet sich ihm eine neue Welt. Zwischen gesellschaftlichen Zwängen und verborgenen Spannungen gewinnt er das Vertrauen der Familie, steigt in der Hierarchie auf – und entwickelt eine verbotene Nähe zur jüngsten Tochter Rose Davenport (Thomasin McKenzie). Doch hinter der eleganten Fassade gerät alles ins Wanken. Eine eskalierende Hochzeit und ein mysteriöser Todesfall erschüttern das Anwesen. Plötzlich steht Eric im Zentrum des Verdachts und reißt Rose und ihre Familie in einen Strudel aus Misstrauen und Geheimnissen.
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Hach, was waren das für Zeiten, damals in den 1980er und 1990er Jahren, als Parodien wie „Airplane!“, „Hot Shots“ oder die „Nackte Kanone“-Trilogie nur mit großer Lust alles veralberten, was nicht bei drei auf dem Baum war. „Fackham Hall“ ist mal wieder ein Beitrag zum Genre, das namhaft zuletzt ja nur von den Scary-Movie-Teilen am Leben gehalten wurde – und mehr schlecht als recht. „Fackham Hall“, im Grunde eine Downton-Abbey-Persiflage, macht seine Sache etwas besser. Viele der teils absurden Gags sitzen, auch wenn man den Slapstick-Anteil etwas hätte herunterschrauben sollen. Auch die Case, zu der neben den Hauptdarstellern auch Comedian Jimmy Carr sowie Damian Lewis, Katherine Waterston, Emma Laird und Tom Felton gehören, überzeugt. An die ganz großen Vorbilder reicht die Komödie aber dennoch nicht heran.
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