Eisige Kälte, eine Natur ohne Erbarmen – und skrupellose Verbrecher: In dem Thriller „Dead of Winter“ hat Emma Thompson gleich mehrere Probleme. Der Streifen liegt nun fürs Heimkino vor.
Barb (Emma Thompson) reist in die Abgeschiedenheit des nördlichen Minnesotas, um den letzten Wunsch ihres verstorbenen Mannes zu erfüllen: seine Asche an jenem einsamen See zu verstreuen, an dem ihre gemeinsame Geschichte einst begann. Tief in der Wildnis, ohne Handyempfang und Meilen entfernt von jeglicher Zivilisation, wird Barb Zeugin eines grausamen Verbrechens. Eine junge Frau wird verschleppt und in einer verlassenen Hütte gefangen gehalten. Ganz auf sich allein gestellt, setzt Barb alles daran, das Mädchen zu befreien. Es beginnt ein nervenzerreißender Überlebenskampf. Nicht nur gegen das skrupellose Entführer-Pärchen (Judy Greer und Marc Menchaca), sondern auch gegen die tödliche Kälte Minnesotas.
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Mit „Dead of Winter“ legt Regisseur Brian Kirk („Game of Thrones“) einen Thriller vor, der zuvorderst optisch einiges zu bieten hat. Der Streifen kommt mit fantastischen Bildern daher, das kalte Minnesota liefert die perfekte Kulisse ab. Die Atmosphäre ist alleine schon durch die Naturbilder bedrohlich. Auch Emma Thompson macht ihre Sache gut, in diesem rauen und kompromisslosen Kontext sieht man sie ja eher selten. Sie legt die Figur der Barb intensiv und eindringlich an. Der Film startet auch gut, verliert dann aber ab der Mitte etwas an Fahrt. Auch das eine oder andere Logikloch ist ärgerlich. Die Figuren agieren zum Teil etwas absurd. Und auch beim Ausmalen der Bösewichte hätte man sich etwas mehr Müge geben können.
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