Cyndi Lauper (foto: chapman baehler)

The List: 10 Cover-Songs, die besser sind als das Original

Nur original ist legal? Stimmt nicht ganz. Manchmal sind Cover-Versionen durchaus besser als die Vorlagen, nach denen sie geschaffen wurden. Wir haben zehn Beweise dafür.


10. Cyndi Lauper – Girls Just Wanna Have Fun

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Cyndi Lauper feierte mit dieser Emanzipationshymne 1983 ihren großen Durchbruch. Das Original von 1979 erregte weniger Aufmerksamkeit. In seiner Version nahm der Komponist des Titels, Robert Hazard, noch eine männliche Perspektive ein. Lauper änderte mit seiner Zustimmung (und großem Erfolg) die Lyrics ab.


09. Nirvana – Where Did You Sleep Last Night

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„Where Did You Sleep Last Night“ hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel. Der traditionelle Folk-Song unbekannten Ursprungs hat seine Wurzeln in den 1870er Jahren. Populär wurde das Ding aber durch die Interpretation des Blues-Musikers Lead Belly in den 1940er Jahren – und eben die Version, die Nirvana bei ihrem legendären „MTV Unplugged“ gespielt haben. Der Legende nach wurde Kurt Cobain von Mark Lanegan auf den Song aufmerksam gemacht – und wie dieser schrie sich Cobain die Schlussstrophe aus dem Leib heraus. Immer ein Gänsehaut-Moment.


08. Joe Cocker – With A Little Help From My Friends

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Okay, da lehnen wir uns nun weit aus dem Fenster. Besser als die Beatles zu sein, und sei es nur in der Interpretation einer Nummer – eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit. Joe Cocker ist dieses Kunststück aber gelungen. Der Brite haute ein Jahr nach den Pilzköpfen diese radikale Neuinterpretation raus, performte sie mit seiner unter die Haut gehenden Reibeisenstimme sogar beim Woodstock-Festival.


07. Michael Andrews & Gary Jules – Mad World

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Keine Frage: „Mad World“ war schon in der Version von Tears For Fears 1982 eine anständige Nummer – und für Curt Smith und Roland Orzabal sogar der erste Chart-Hit. Heute denkt man bei „Mad World“ aber vor allem an die entkernte Version von Michael Andrews und Gary Jules, die im Film „Donnie Darko“ (2001) verwendet wurde.


06. Soft Cell – Tainted Love

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Gloria Jones hatte wirklich alles versucht. Gleich zweimal (1964, 1976) nahm die Gute „Tainted Love“ auf, doch so richtig kam dieser Song nie in Fahrt. Bis Soft Cell um Marc Almond die Northern-Soul-Nummer für sich entdeckten und 1981 ein Synthie-Pop-Song daraus bastelten. Bis heute hat sich die Single mehr als 1,3 Millionen mal verkauft.


05. Jeff Buckley – Hallelujah

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Eigentlich eine Nummer des kanadischen Songpoeten Leonard Cohen. Der hatte mit ihr aber 1984 nur leidlich Erfolg. Durch die Decke ging das Ding erst, als sich Jeff Buckley 1994 der Sache annahm, der wiederum durch eine Version von John Cale zu seinem Geniestreich inspiriert wurde.


04. Guns N‘ Roses – Knockin‘ On Heaven’s Door

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Ja, wieder so eine Entscheidung, bei dem sich bei dem einen oder anderen Puristen Wutspeichel im Mundwinkel bildet. Keine Frage, Bob Dylan ist ein begnadeter Songwriter. Aber oft klingen seine Lieder besser, wenn sie ein anderer singt. Ein Beispiel: „Knockin‘ On Heaven’s Door“. Ursprünglich für den Soundtrack zu „Pat Garrett und Billy The Kid“ (1973) geschrieben, ist das Ding wohl das meistgecoverte Lied aller Zeiten. Viele Versionen sind unsäglich, die von Guns N‘ Roses kickt aber immer noch Ärsche.


03. Travis – … Baby One More Time

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„Hit me baby, one more time“ … eine der berühmtesten Songzeilen der Neunziger Jahre, gesungen von Britney Spears. Die Debüt-Single der Amerikanerin war 1998 ein Instant Pop Classic. Bereits ein Jahr später wagten sich Travis an einer Cover-Version. Die Schotten machten aus dem Song eine eher melancholisch-düstere Ballade. Gefiel.


02. Sinéad O’Connor – Nothing Compares 2 U

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Ja, genau. Auch dieser Song ist eigentlich ein Cover. Ursprünglich stammt das Ding nämlich von Prince, der den Track aber nie als Single rausbrachte, ihn aber 1985 aufnahm. Zu Weltruhm gelangte der Titel dann durch die Irin Sinéad O’Connor. Nicht zuletzt durch das ikonische Musikvideo (1990), bei der ihr so herzzerreissend die Träne über die Wange kullert.


01. Nirvana – Jesus Don’t Want Me For A Sunbeam

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Ja, gibt’s denn so etwas? Die faulen Hunde von NEON GHOSTS haben in dieser Top-Ten-Liste eine Band gleich doppelt aufgeführt: Nirvana! Aber kein Grund, gleich das nicht vorhandene Abo zu kündigen. Denn „Jesus Don’t Want Me For A Sunbeam“ ist eine bockstarke Nummer, die Nirvana ebenfalls bei ihrem Unplugged-Konzert auf die Bühne brachten. Eigentlich ist der Song aber von The Vaselines, die ihn 1987 auf ihrer EP „Dying For it“ als Parodie auf die christliche Kinder-Hymne „I’ll be a Sunbeam“ unters Volk brachten. Cobain galt als Fan der schottischen Alternative-Band, weshalb Nirvana beispielsweise „Molly’s Lips“ und „Son of a Gun“ für ihr Album „Incesticide“ aufnahmen.

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