CrashTest Dummies (foto: band/pr)

The List: 10 Songs der Crash Test Dummies, die man kennen sollte

Die Crash Test Dummies sind vielleicht eine der sträflich unterschätztesten Bands der 1990er Jahre. Hierzulande sind die Kanadier vor allem durch ihren Hit „Mmm Mmm Mmm Mmm“ bekannt geworden und als One-Hit-Wonder verschrien. Dabei umfasst der Katalog der Gruppe um Brad Roberts, den Mann mit der markant tiefen Stimme, doch so viele andere Perlen, die es zu entdecken lohnt. Davon kann man sich übrigens auch gerade auf der laufenden Deutschland- und Österreich-Tour überzeugen (Termine hier). Damit ihr dafür sattelfest seid, hier zehn Songs der Crash Test Dummies, die man kennen sollte.

10. He Liked To Feel It

Klar, man kennt die Dummies hierzulande vor allem durch ihren Überhit „Mmm Mmm Mmm Mmm“, wir hatten es gerade erwähnt. In ihrer Heimat Kanada war aber „He Liked To Feel It“ bis dato der größte Hit der Band. In der schwarzhumorigen, recht rockigen Nummer wird die Geschichte eines Jungen erzählt, der verzweifelt versucht, seine Milchzähne loszuwerden.

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09. God Shuffled His Feet

Der Titeltrack des gleichnamigen Erfolgsalbums und als letzte Single aus eben diesem 1994 ausgekoppelt. In dem Song setzen sich die Dummies mit dem Thema Religion auseinander – Gott erscheint in dem Video als Handpuppe. Needless to say: Brad Roberts ist eher Atheist.

08. Keep A Lid On Things

Die erste Single aus dem 1999er Album „Give Yourself A Hand“, auf dem die Dummies einen neuen Sound wagten, der auch von Brad Roberts‘ Umzug nach Harlem inspiriert war. Die Kanadier klangen hier deutlich urbaner als bis dato gewohnt. Und: Auf „Keep A Lid On Things“ singt Roberts das erste Mal im Falsett.

07. My Own Sunrise

Wurde das Phänomen einer morgendlichen Erektion jemals besser besungen? Die Nummer stammt vom 1996er Album „A Worm’s Life“, dem Nachfolger des überaus erfolgreichen „God Shuffled His Feet“, war aber deutlich abseitiger als der Vorgänger.

06. Afternoons & Coffeespoons

Die dritte Single aus „God Shuffled His Feet“ wurde 1994 ausgekoppelt. Sie handelt von der Angst vorm Älterwerden – und ist von T.S. Eliots Gedicht „The Love Song of Alfred Prufrock“ inspiriert.

05. Get You In The Morning

Dass die Dummies auf ihrem Album „Give Yourself A Hand“ (1999) anders klangen als gewohnt, haben wir eingangs erklärt. Aber einen Grund dafür haben wir unterschlagen: Ellen Reid, sonst bei den Dummies vor allem für den Background-Gesang und die Keyboards zuständig, durfte auf der Platte auch häufiger selbst die Lead Vocals übernehmen.

04. Superman’s Song

Die erste Single der Dummies hatte es gleich in sich. Der Song aus dem Jahr 1991 ist nicht weniger als ein Stück politischer Philosophie. In einem Interview mit „The Gazette“ verriet Sänger Brad Roberts damals: „Der Superman in ‚Superman’s Song‘ ist offensichtlich eine Figur des linken politischen Flügels. Sein Engagement in der Gemeinschaft ist intrinsisch. Superman wird hier Tarzan gegenübergestellt, der eher der Typ Laissez-faire-Kapitalist ist, der sich in den Dschungel zurückzieht und die Idee der Gemeinschaft ablehnt. Er will in einem sogenannten Animal-State leben und sich nicht um politische Realitäten kümmern.“

03. The Ballad Of Peter Pumpkinhead

Eigentlich stammt die Nummer von XTC, erschien auf derem 1992er Album „Nonsuch“. Die Dummies coverten das Lied zwei Jahre später für den Soundtrack zu „Dumm und Dümmer“, Ellen Reid übernahm dabei den Leadgesang. Erzählt wird hier die Geschichte eines jungen Mannes, der einfach zu gut für diese Welt ist. Eine Welt, die sich letztlich gegen ihn verschwört.

02. Androgynous

Ursprünglich ein Song der Replacements aus dem Jahr 1984, landete er als Cover auf dem Crash-Test-Dummies-Debüt „The Ghosts That Haunt Me“. Obwohl sieben Jahre zwischen den beiden Aufnahmen liegen, haben sie gemeinsam, dass sie ihrer Zeit weit voraus waren. Der Track zeichnet ein positives Bild einer Liebesbeziehung zwischen zwei Menschen, die sich in Sachen Geschlecht nicht festlegen möchten.

01. Mmm Mmm Mmm Mmm

Der Über-Hit. Wie Ellen Reid uns im Interview verriet, war die Plattenfirma nicht gerade begeistert vom Songtitel. Der 1993 erschienene Song verhandelt das Schicksal mehrerer Kinder, es geht um Mobbing, Isolation, Außenseitertum, teils inspiriert von Brad Roberts eigener Kindheit. In Deutschland landete der Track wie in vielen anderen europäischen Ländern auf Platz eins. Das erklärt wohl auch, warum sich eine Käsefirma den Track für eine TV-Werbung sicherte. Die Band nahm’s gerne mit.

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