U2 (foto: universal music)

„Paradise Papers“: Bono (U2) im Fokus

Ein Recherche-Netzwerk, zu dem unter anderem die „Süddeutsche Zeitung“ gehört, hat rund ein Jahr nach der Veröffentlichung der sogenannten „Panama Papers” weiteres brisantes Material in die Finger bekommen. Leaks, die offenlegen, wie Promis, Politiker und Firmen auf illegale (oder auch legale) Weise durch Offshore-Business Steuern vermeiden. Auch U2-Frontmann Bono taucht in den Papieren auf.

Die Leaks betreffen Unternehmen, die sich um den Service für Briefkastenfirmen kümmern: die Anwaltskanzlei Appleby (Bermuda) und die Treuhandfirma Asia City (Singapur). Bonos Name fällt in den „Paradise Papers” im Zusammenhang mit mehreren Briefkastenfirmen, über die er laut „Süddeutscher Zeitung“ Anteile an einem litauischen Einkaufszentrum hält, dem vorgeworfen wird, es mit den Steuern nicht so genau zu nehmen. Die litauische Steuerbehörde habe Untersuchungen eingeleitet, berichtet das Blatt. Bonos Sprecherin habe ein Fehlverhalten in Steuerfragen zurückgewiesen.

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