Wenn die Idylle kollabiert: In der verschlafenen Kleinstadt „Normal“ brechen plötzlich Gewalt und Chaos aus. Das Action-Spektakel mit Bob Odenkirk („Better Call Saul“) liegt nun fürs Heimkino vor.
Eigentlich sollte die vorübergehende Versetzung in die verschlafene Kleinstadt Normal für Sheriff Ulysses Richardson (Bob Odenkirk) eine willkommene Auszeit von Eheproblemen und beruflichen Rückschlägen sein. Doch als ein misslungener Banküberfall die trügerische Ruhe der Stadt durcheinanderbringt, wird schnell klar, dass die Bewohner weit mehr zu verbergen haben, als zunächst angenommen. Ulysses merkt plötzlich: Diese Kleinstadt ist alles andere als „normal“…
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Es ist immer erfrischend, wenn im CGI- und KI-Zeitalter im Filmgeschäft noch auf ehrliche Handarbeit gesetzt wird. Regisseur Ben Wheatley tut uns den Gefallen und setzt in „Normal“ auf echte Drehorte, physische Stunts und eine Bildsprache, die Spannung organisch entstehen lässt. Das sorgt für eine wunderbar raue Atmosphäre, die bei diesem Streifen schon die halbe Miete ist. Natürlich ist das ganze over the top, natürlich sitzt nicht jeder Gag, das Ergebnis ist trotzdem unterhaltsam. Wheatley versteht es, den Streifen bis zum Schluss spannend zu halten – und Odenkirk ist einfach Odenkirk.
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