Laid Back - Healing Feeling (foto: brother music/ rough trade)

Laid Back – Healing Feeling

Erscheinungsdatum
Juli 12, 2019
Label
Brother Music (Rough Trade)
Unsere Wertung
6.5
6.5
Hängematten-tauglich.
Anspieltipps
Give It Free
Keep On Lovin
Love Is A Flower
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Ihren 40. Geburtstag feiern Laid Back mit einem Doppel-Release. Zum einen haben die Jungs ihr selbstbetiteltes Debütalbum aus dem Jahre 1981 gerade noch mal wiederveröffentlicht. Und zum anderen wartet die Band auch mit neuem Material auf: „Healing Feeling“, ihr zwölftes Studioalbum, ist soeben erschienen.

„Relax. Take It Easy. Slow Down. Relax.“ Und der Bäcker backt sein Brot. Oder doch nicht? Was Laid Back 1989 mit dem minimalistischen Text ihres Hits „Bakerman“ tatsächlich ausdrücken wollten, bleibt ein Geheimnis. Viele hielten den Song für eine Ode an den Joint, das dänische Pop-Duo galt aber eigentlich nie als drogen-affin. Also: Nichts Genaus weiß man nicht. „Bakerman“ war aber nicht der einzige Hit der 1979 gegründeten Band. 1983 stürmten Keyboarder Tim Stahl und Gitarrist John Guldberg bereits mit der Single „Sunshine Reggae“ die Charts, die sogar noch erfolgreicher als „Bakerman“ war. Beides Kult-Nummern der achtziger Jahre, keine Frage.

Zu ihrem 40. Wiegenfest melden sich Laid Back nun zurück. Einerseits mit einem Re-Release ihres selbstbetitelten Albums aus dem Jahre 1981, das zwar ohne die beiden genannten Hits auskommt, dafür aber mit „Maybe I’m Crazy“ aufwartet, das zumindest in Dänemark ein Nummer-eins-Hit wurde.

Elf neue Songs

Interessanter ist aber das neue Material, mit dem Laid Back um die Ecke kommen. Auf „Healing Feeling“, dem ersten neuen Album seit „Uptimistic Music“ (2013), versammeln Laid Back elf neue Songs. Stilistisch bleiben sich die Jungs dabei weitgehend treu: Reggae, Folk, Electronic, Folk und Balearic Pop werden hier zu einer Suppe zusammengerührt, die über weite Strecken auch schmeckt. Laid Back werden ihrem Namen immer noch gerecht; die Musik lädt weiter zum Entschleunigen ein.

Einen Hit landen die Jungs hier natürlich nicht, das ist klar. Und Füller gibt es auch reichlich. Aber dennoch hat die Platte einige Glanzlichter zu bieten. Dazu gehört zweifellos das chillige, aber vergleichsweise temporeiche „Love Is A Flower“, bei dem die geschickt eingebauten Gitarren-Parts viel hermachen. Der Opener „Give It Free“ ist eine nette Referenz an die Reggae-Pop-Zeit der Kapelle. Auch bei „Keep on Loving“ haben Laid Back bei sich selbst geklaut. Der Text wurde ähnlich grotesk wie seinerzeit bei „Bakerman“ zusammengelötet. Vorgetragen natürlich in dem herrlich tiefen Sprechgesang von John Guldberg.

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