True-Crime-Drama made in Italy: „La Gioia“ liegt nun auch hierzulande fürs Heimkino vor.
Die Lehrerin Gioia (Valeria Golino) hat nie Zuneigung erfahren – bis sie dem 17-jährigen Schüler Alessio (Saul Nanni) Nachhilfe erteilt und sich in ihn verliebt. Doch Alessio stammt aus prekären Verhältnissen. Nachts verkauft er seinen Körper. Als er Gioia vorschlägt, gemeinsam durchzubrennen, und diese ihre gesamten Ersparnisse abhebt, eskaliert die Lage auf dramatische und grausame Weise.
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Der italienische Regisseur Nicolangelo Gelormini hat mit „La Gioia“ ein berührendes Drama geschaffen, das auf der Geschichte eines wahren Verbrechens beruht, das sich 2016 in Italien zugetragen hat. Die Schauspieler machen ihre Sache gut, haben auch eine gute Chemie. Mit Valeria Golino („Rain Man“, „Hot Shots!“, „Eine Stürmische Affäre“) ist da auch Hollywood-Erfahrung mit am Start. Gelungene Referenz: Als sich Gioia in ein Leben mit Alessio fantasiert, ist „Dreams Are My Reality“ zu hören. Ein Brückenschlag zum ikonischen Teenager-Film „La Boum“, Symbolik pur, hier geht es um die großen Gefühle. Leider hat der Streifen im Mittelteil so seine Längen, etwas mehr Tempo hätte hier gutgetan. Und auch der Thriller-Anteil ist ausbaufähig.
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