Deutschlands Antwort auf „Harry Potter“ hat seine vierte Verfilmung bekommen: „Die Schule der magischen Tiere 4“ will Kinder nun auch im Heimkino verzaubern.
Miriam (Tomomi Ehemann) wohnt ein paar Monate bei ihrer Freundin Ida (Emilia Maier) und geht in dieser Zeit gemeinsam mit ihr auf die Wintersteinschule. Sie weiß nichts von der magischen Gemeinschaft. Doch gleich an ihrem ersten Schultag übergibt Mr. Morrison (Milan Peschel) der Klasse zwei neue magische Tiere: Max (Thilo Fridolin Matthes) erhält die Eule Muriel (Stimme: Annett Louisan) und zu Miriams größten Erstaunen bekommt sie den energiegeladenen Koboldmaki Fitzgeraldo (Stimme: Daniel Zillmann). Muriel erkennt schnell, dass Max möglicherweise mehr für seine beste Freundin Leonie (Purnima Grätz) empfindet, als er denkt. Miriam vertraut Fitzgeraldo an, dass sie auf ihrer alten Schule die Außenseiterin war. Dann findet Ida durch Zufall heraus, dass die Wintersteinschule geschlossen werden soll. In der anstehenden Schulchallenge erkennen Ida und ihre Klasse ihre letzte Chance, die Schule und damit die magische Gemeinschaft zu retten. Zu ihrem Schrecken erfährt Miriam, dass ihre eigentliche Schule ausgerechnet mit ihrem ehemaligen Mitschüler Torben (Philip Müller) ebenfalls an dem Wettbewerb teilnimmt. Unter Druck gesetzt von ihrer alten Klasse gerät Miriam zwischen die Fronten. Kann die Wintersteinschule die Schulchallenge gewinnen? Und kann die Klasse dadurch die Schulschließung verhindern?
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Seit 2013 verzaubert die deutsche Schriftstellerin Margit Auer Kinder mit ihrer Buchreihe „Die Schule der magischen Tiere“. In der Hauptreihe sind bislang 16 Bücher erschienen, die sich mehr als 11 Millionen Mal verkauft haben und in 26 Sprachen übersetzt wurden. Nun liegt auch schon der vierte Film vor (der erste kam 2021 in die Kinos). Die Filmemacher nehmen sich hier und da Freiheiten raus, weichen von der Buchvorlage ab – und das ist auch in diesem vierten Film der Fall. Natürlich ist der Plot hier allzu vorhersehbar, aber die liebevolle Umsetzung und die durchaus vielversprechenden Jung-Schauspieler-Leistungen machen das wett. Ärgerlich ist der schwache Soundtrack und die manchmal technisch unterdurchschnittliche Umsetzung der Tiere.
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