Julia Stone (foto: Brooke Ashley Barone)

Julia Stone – Unreal

Julia Stone, als Teil des Geschwister-Duos Angus & Julia Stone bekannt geworden, hat einen neuen Weg eingeschlagen. Das wurde schon im Juli, zum Release ihrer Single „Break„, sicht- und hörbar, die eine Abkehr von Julias Folk-Wurzeln markierte. Auch auf ihrer neuen Single „Unreal“ beschreitet Stone den neuen Pfad weiter. Der Clip dazu – unser Video der Woche.

Unter der Dunkelheit von „Unreal“ verbirgt sich eine verborgene Süße. Der Sample-lastige, vielschichtige Track beginnt seine Reise als eine Geschichte der Freundschaft. Er spricht auch die Erfahrung an, sich innerhalb einer Beziehung unverbunden und ungesehen zu fühlen. „Unreal“ und „Break“ sind Teil eines größeren, zukünftigen Werks, dass Stone mit Annie Clark (St. Vincent) und Thomas Bartlett produziert hat.

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Geschrieben für ihren engen Kollaborateur und Produzenten Thomas Bartlett, schildert Stone die Anatomie des Tracks – eine Dichotomie zwischen Dunkelheit und Freude. „Wenn ich mit Thomas zusammen bin, fühle ich mich wie ich selbst. Ich muss nichts von mir verstecken, weil er mich so liebt, wie ich bin“, so Stone, bevor sie den Schwerpunkt verlagert. „Der Song hat sich über die Zeit verwandelt. Das ist immer so, wenn Songs zum Leben erweckt werden. Er dreht sich nun darum, sicht echt und authentisch zu ühlen. Und um genau das Gegenteil, wenn man mit Menschen zusammen ist, und es in ihrer Gegenwart schwer ist, man selbst zu sein. Aus welchen Gründen auch immer.“

Unheimlich, aber schön

Die Veröffentlichung von „Unreal“ wird begleitet von einer visuellen Adaption mit preiswürdigen Darbietungen von Stone und dem australischen Schauspieler Damon Herriman. Der war zuletzt als Charles Manson in Quentin Tarantinos „Once Upon A Time In Hollywood“ zu sehen. Das ebenso unheimliche wie schöne Video wurde am Coogee Beach in Sydney gedreht. Es zeigt eine herzzerreißende, futuristische, Hollywood-ähnliche Handlung über Liebe, Verlust, Erinnerung und die Macht der Trauer.

Regie führte Bonnie Moir, Regisseurin der international gefeierten Kurzfilme „We’re Not Here“ & „Dear Michelle“. Moir erzählt: „Was mich an diesem Projekt am meisten angesprochen hat, war neben der Gelegenheit, mit der magnetischen und talentierten Julia zusammenzuarbeiten, die Möglichkeit, das emotionale Territorium von Beziehungen, Liebe, Verlust und Trauer durch die Linse des Science-Fiction-Genres zu erkunden. Ich nutzte die Gelegenheit, um mit Julia, Damon, der Produzentin Emily Cook und dem Kameramann Sam Chiplin zusammenzuarbeiten. Diese kreativen Unterfangen sind nichts ohne ein großartiges Team. „

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