Gordi (foto: jess gleeson)

Gordi kündigt zweites Album an

Nach der ihrer gefühligen Single Sandwiches  kündigt die besser unter ihrem Spitznamen Gordi bekannte australische Musikerin Sophie Payten nun endlich ihr zweites Album „Our Two Skins“ für den 19. Juni via Jagjaguwar an.

Das Schreiben von „Our Two Skins“ begann mit einem Nervenzusammenbruch, den Gordi während eines Fluges von Australien nach Europa Ende 2017 erlitt. Payten hatte soeben die Zulassung für ihr Medizinstudium erhalten, als sie sich aufgrund eines Beziehungswechsels plötzlich mit ihrer eigenen (Geschlechts-)Identität arrangieren musste. Sowohl das Ringen um ihre neue Identität als auch ihre neue Beziehung spielten sich vor dem Hintergrund der zeitgleich in ihrer Heimat stattfindenden Ehe-für-alle-Volksbefragung und ihrer katholischen Erziehung ab. 

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All dies führte bei Gordi zu einem isolierten inneren Zustand. Dieser Zustand wurde durch die Entfernung, zahlreiche Kommunikationsversuche und den Verlust geliebter Menschen weiter befeuert. Die Isolation und Leere, die Peyton in dieser Zeit empfand, kann man demnächst auf dem Nachfolger ihres 2017 veröffentlichten Albums „Reservoir“ nachhören.

Auf der Suche nach sich selbst

Nicht nur deshalb ist „Our Two Skins“ ein persönliches Album geworden. Es berichtet über die intensive Zeit, die Payten damit verbracht hat, neu zu verhandeln, wer sie ist und wie sie in die jetzige Welt passt. Die Abgeschiedenheit von Canowindra, der kleinen Stadt, in der Payten mit ihrer Familie lebt, erwies sich als genau der richtige Ort dafür.

Sie rief ihre Freunde Chris Messina (Bon Iver, Big Red Machine) und Zach Hanson (Bon Iver, Hand Habits, Waxahatchee) an, die sie bei der Umsetzung ihrer musikalischen Vision unterstützten. Das extra aus Wisconsin eingeflogene Produzentenduo richtete sich für einen Monat in einem alten Cottage auf dem Payten-Grundstück ein Studio ein und gab sich  ohne Telefonempfang oder Wi-Fi ganz der Selbstisolation hin. Peyton dazu: „The idea was about cutting ourselves off from all things, including choice, and forcing us to be a lot more minimalist in the way that we can create stuff. I find I’m much more creative when I’m surrounded by nothing than when I’m surrounded by lots.“

Für das Musikvideo zur zweiten Single „Aeroplane Bathroom“ reiste Gordi zusammen mit Regisseur Kasimir Burgess zu zwei verlassenen Flugzeugfriedhöfen außerhalb von Bangkok. Dort fanden sie die perfekte Kulisse für den spärlich instrumentierten Opener, der Payten von ihrer verletzlichen Seite zeigt: “To get in we had to negotiate with the squatters that live there. It was one million percent humidity and there were wild dogs and a small crocodile so any fear in my eyes is genuine.” 

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