„Der Teufel trägt Prada 2“ vereint lieb gewonnene und ikonisch gewordene Figuren nach 20 Jahren endlich wieder. Das Comedy-Drama liegt nun fürs Heimkino vor.
Zurück an die alte Wirkungsstätte: Andy Sachs (Anne Hathaway), mittlerweile eine angesehene Journalistin, kehrt nach 20 Jahren als neue Feature-Redakteurin zum „Runway“-Magazin zurück, nachdem sie – wir ihre gesamte Redaktion – vor die Tür gesetzt worden ist. Beim „Runway“-Magazin ist man auf ihre Dienste angewiesen. Ihre ehemalige Chefin Miranda (Meryl Streep) steht nach einem dicken Fauxpas in der Kritik und soll die journalistische Qualität des Blatts mit Hilfe von Andy wieder aufwerten. Miranda ärgert sich zwar, dass ihr Chef ihr Andy sozusagen aufzwingt, muss es aber hinnehmen. Andy merkt, dass die berühmt-berüchtigte Miranda, eine Ikone in der Modewelt, mit den modernen Anforderungen der Branche mehr und mehr Probleme hat.
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Keine Frage: Mit Fortsetzungen ist das immer so eine Sache. Der erste Teil von „Der Teufel trägt Prada“ war damals ikonisch, brach so manchen Rekord. Die Fallhöhe: immens. Doch das Sequel enttäuscht zum Glück nicht. Das starke Ensemble aus Teil eins: Anne Hathaway, Meryl Streep, Stanley Tucci, Emily Blunt – ist hier wieder mit von der Partie – und liefert ab. Zwar hat so manchem Zuschauer nicht gefallen, wie „weich“ Miranda im Vergleich zum Vorgänger geworden ist, inhaltlich aber macht es Sinn. Auch, dass Andy trotz ihrer Meriten in das alte Rollenschema zurückfällt, ist nicht unlogisch, hat sie doch gerade erst ihren Job verloren. Auch optisch macht der Streife etwas her – und seinen Glam-Faktor hat „Der Teufel trägt Prada“ auch nicht verloren.
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