Creation Stories (foto: Pandastorm)

Creation Stories: Der Mann, der Oasis entdeckte

Erscheinungsdatum
April 10, 2026
Verleih
Pandastorm
Unsere Wertung
7

Ein gelungenes Biopic, das den intensiven Blick auf Aufbruch, Exzess und den schmalen Grat zwischen Vision und Selbstzerstörung wirft: „Creation Stories: Der Mann, der Oasis entdeckte“ liegt jetzt fürs Heimkino vor.

Fans von Oasis wissen natürlich Bescheid: Bei dem Mann, der Oasis entdeckte, handelt es sich um Alan McGee, den Gründer des legendären Labels Creation Records und eine prägende Figur der britischen Musikszene. Der Schotte, Jahrgang 1960, verließ mit 16 Jahren die Schule – sehr zum Unmut der Eltern – und gründete ein paar Jahre später mit seinem Kumpel Bobby Gillespie (später Gründer von Primal Scream) eine Punkband. Nach dem Ende der Kapelle zieht es ihn weg vom Glasgower Untergrund und hin nach London. Dort verdingt er sich tagsüber als Kontrolleur bei British Rail, nachts tritt er mit der Band The Laughing Apple auf. 1983 gründet er mit einem Startkapital von gerade einmal 1000 Pfund mit viel Trotz, Idealismus und untrüglichem Instinkt das Label Creation Records. Die Plattenfirma, die Bands wie Oasis, My Bloody Valentine, Primal Scream und The Jesus and Mary Chain berühmt macht. Während McGee den Sound einer ganzen Generation prägt, gerät sein eigenes Leben aber immer mehr aus der Balance – eine gefährliche Mischung aus Ruhm, Größenwahn und exzessivem Lebensstil.

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„Trainspotting“-Crew zum Teil wiedervereint

Biopics mit Musikbezug haben in den vergangenen zehn Jahren Konjunktur. Aus der Masse an Biopics ragt „Creation Stories: Der Mann, der Oasis entdeckte“ hervor, weil es sich hier um eine Geschichte handelt, die nun noch nicht schon 1000 Mal erzählt wurde. Regisseur Nick Moran („Bube, Dame, König, grAS“, „The Musketeer“) inszeniert den bereits 2021 erstmals ausgestrahlten Film als temporeiche Reise durch Musik, Zeitgeist und britisches Lebensgefühl. In der Hauptrolle überzeugt Ewen Bremner. Er spielt Alan McGee als visionären, aber kompromisslosen Antreiber. Zur gut aufgelegten Cast gehören überdies Jason Isaacs, Suki Waterhouse und Jason Flemyng. Das Drehbuch stammt von Irvine Welsh („Trainspotting“, „Filth“) und Dean Cavanagh („Franklyn“), produziert wurde der Film unter anderem von Oscar-Preisträger Danny Boyle („Slumdog Millionaire“, „28 Days Later“), und bringt somit einen Großteil der Crew des 90er-Kultfilms „Trainspotting“ zusammen, der auch stilistisch Pate steht. Natürlich hat so ein Biopic immer Schwächen, es kann immer nur einen Ausschnitt liefern, dass also manchem wichtige Parts fehlen – geschenkt.

Die Blu-ray-Veröffentlichung enthält neben dem Hauptfilm umfangreiche Extras, darunter sieben Featurettes zur Entstehung des Films, Interviews mit Alan McGee, Irvine Welsh, Jason Isaacs, Ewen Bremner und Nick Moran, sowie den offiziellen Trailer. Teil des Pakets ist auch die Doku „Upside Down: Die Creation Records Story“, in der namhafte Musiker wie Noel Gallagher (Oasis) und Bob Mould (Hüsker Dü) mit von der Partie sind. 

7
Gelungenes Biopic.
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