Cobra Kai - Staffel 1 (foto: eurovideo)

Cobra Kai – Staffel 1 & Staffel 2

Erscheinungsdatum
Dezember 17, 2020
Verleih
EuroVideo
Unsere Wertung
8
8
Starkes Comeback.
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Der Hype ist real: 34 Jahre nach ihrem weltweiten Kinoerfolg wird die „Karate Kid“-Story als Serie fortgesetzt. „Cobrai Kai“ startete als YouTube-Serie, ist mittlerweile aber auch mit deutscher Synchro auf Netflix zu sehen. Die Hauptdarsteller von einst, der ewig junge Ralph Macchio und sein Gegenspieler William Zabka, sind erneut dabei – und spielen ihre Original-Rollen. Jetzt sind die ersten beiden Staffeln der beliebten Reihe auch fürs Heimkino erschienen.

„Karate Kid“-Prämisse

Teenager Daniel LaRusso (Ralph Macchio) zieht mit seiner Mom von New Jersey nach Los Angeles. Und dort verguckt er sich auch gleich in die hübsche Ali (Elisabeth Shue), die aber mit dem fiesen Johnny (William Zabka), einem Karate-Schwarzgurt, zusammen ist. Nachdem Daniel von Johnny und seiner Gang schwer auf die Mütze kriegt, findet er in Mr. Miyagi (Pat Morita), dem Hausmeister seines Wohn-Komplexes und Karate-Sensei, einen unwahrscheinlichen Freund. Der alte Mann nimmt ihn unter seine Fittiche – und bildet Daniel zu einem Karate-Ass aus. Beim All Valley Championship-Karate-Turnier kommt es natürlich zum Showdown zwischen Daniel und Johnny …

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Cobra Kai, Staffel 1

Dreißig Jahre nach den Ereignissen der All-Valley-Karate-Meisterschaft 1984 ist Johnny Lawrences Leben schwieriger denn je. Verzweifelt versucht er eine Vergangenheit zu vergessen, die ihn stets verfolgt hat, vor allem, weil sein alter Widersacher Daniel LaRusso immer noch Kultstatus in der Stadt genießt. Schließlich sucht er Erlösung, indem er den berühmt-berüchtigten COBRA KAI Karate Dojo wiedereröffnet. Doch die jahrzehntealte Rivalität mit LaRusso wird neu entfacht, als sich die Wege der einstigen Gegner durch eine neue Generation von “Karate-Kids” wieder kreuzen…

Cobra Kai, Staffel 2

Nach Cobra Kais kontroversem Sieg bei den All Valley Championships ist eine neue Rivalität zwischen den gegnerischen Dojos entfacht. Daniel holt zum Gegenschlag aus. Er eröffnet seine eigene Karate-Schule namens „Miyagi-Do“, zu Ehren seines Mentors Mr. Miyagi. Was einst nur eine persönliche Fehde zwischen Daniel und Johnny war, eskaliert zusehends und bezieht eine neue Generation von Karateschülern ein, die bereits als Teenager vor der Herausforderung stehen, herauszufinden, wer sie sind und wer sie sein wollen. Welchen Weg werden sie einschlagen, Cobra Kai oder Miyagi-Do?

Gelungenes Sequel

Keine Frage: „Cobrai Kai“ war und ist ein echter Überraschungserfolg. Normalerweise sind Remakes oder Sequels ja maximal verzichtbar. Vor allem dann, wenn das Original solch einen Kultstatus genießt wie die „Karate Kid“-Reihe. Und spätere Aufgüsse der Reihe – etwa „Karate Kid IV“ (1994) mit Hilary Swank oder „Karate Kid“ (2010) mit Jaden Smith – waren ja eher zum Vergessen. Man kam nicht umhin zu denken, dass die „Karate Kid“-Story, so schwarz-weiß gezeichnet und klischeebeladen sie bei aller Liebenswürdigkeit war, so vielleicht auch nur in den 80ern funktionierte. Damals verhalf sie der asiatischen Kampfkunst im Westen auch zu einem echten Boom.

Das Franchise schien also tot, ehe es 2017 überraschend auf YouTube reanimiert wurde. 34 Jahre später wird die Story aus der Perspektive des einstigen Antagonisten Johnny Lawrence erzählt. William Zabka, der hier wieder in seine Paraderolle schlüpft, gibt hier sehr überzeugend den aus der Zeit gefallenen Antihelden und ist trotz Sympathieträger Macchio der MVP der Neuauflage. Die Sympathie-Karten werden hier also neu gemischt. Alles ist jetzt einen Tick differenzierter. Schattierter. Ganz so, wie es der moderne Serienfan schätzt.

Nostalgie pur

Und diese Neuauflage ist vor allem eins: maximal unterhaltend. Natürlich werden hier alle Nostalgie-Buttons gedrückt, klar. Es gibt ein Wiedersehen mit vielen Charakteren von damals. Und das muss auch so. Denn der Umstand, dass es sich hier um eine konsequente Fortführung und keinen lahmen Aufguss mit ausschließlich frischen Figuren dreht, macht die Serie nach den beiden jüngsten Flops erst interessant. Szenen aus den Original-Filmen und bis dato ungezeigtes Material schlagen zusätzlich Brücken in die Vergangenheit, über die der Fan nur allzu gerne schreitet. Die paar fresh faces, die dann natürlich auch dabei sind, erschließen derweil die gut geschriebene Story für das neue, jüngere Publikum. Der Spagat gelingt der Serie glänzend, ebenso wie jener zwischen Action, Drama und Comedy. Und auch der Soundtrack sitzt.

Wermutstropfen: Leider hat man nicht die deutsche Netflix-Synchro verwendet, sondern die Discs neu vertont.

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