Bells Larsen (foto: monse muro)

Bells Larsen – Double Aquarius 

Den Blues auf die Astrologie schieben: Mit der Single „Double Aquarius“ kündigen Bells Larsen aus Kanada ihr Debütalbum „Good Grief“ für den 9. September an. Der Clip dazu: unser Video der Woche.

Bells Larsen (they/he/il) begannen im Alter von neunzehn Jahren mit dem Schreiben ihres Debütalbums „Good Grief“, was sich als der Beginn einer sehr einschneidenden Zeit in ihrem Leben herausstellen sollte. In den fünf Jahren, die seit der Entstehung der Songs vergangen sind, ist Larsen quer durchs Land gezogen, hat Philosophie an einer kleinen Kunsthochschule studiert, sein/ihr Studium abgebrochen und ist dann wieder quer durchs Land gezogen. Larsens Leben wurde nach dem plötzlichen Tod ihrer ersten Liebe ebenfalls auf Eis gelegt. Seit dem Tod dieser Person schreibt Larsen Lieder, die versuchen, den Geist dieser Person auszudrücken und ein greifbares Gefäß für ihre Erinnerung zu schaffen. „Dieser Verlust hat so viele Menschen mit so vielen unbeantworteten Fragen zurückgelassen, mich selbst eingeschlossen“, gesteht Larsen. „Ich habe nicht immer Antworten auf diese Fragen gefunden, aber das Songwriting hat mir eine Möglichkeit gegeben, zumindest zu fragen.“

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Larsen kein Astrologie-Fan

Dieser Tage hat Larsen die erste Single aus dem kommenden Debütalbum vorgestellt, „Double Aquarius“, einen Song, den sie in ihrem Studentenwohnheim geschrieben haben. „Ich liebe diesen Song, weil er in einer der dunkleren Phasen meines Lebens entstanden ist, aber klanglich recht schwungvoll und peppig ist“, sagt Larsen. „Zu dieser Zeit hörte ich viel Soccer Mommy, Courtney Barnett und Frankie Cosmos, so dass ich eine Vorliebe für augenzwinkernde Texte in Verbindung mit einprägsamen Hooks entwickelte. In diesem Song geht es darum, dass man seinen Blues auf die Astrologie schieben kann.

„Im Gegensatz zu dem, was Double Aquarius andeuten mag, bin ich kein großer Astrologie-Fan“, fügt Larsen hinzu, als er /sieüber das Musikvideo nachdenkt. „Ich weiß jedoch, dass Wassermänner dazu neigen, spacig zu sein. Ich dachte, es könnte Spaß machen, das Thema Astrologie aufzugreifen und das Video im Weltraum spielen zu lassen. Die visuelle Retro-Ästhetik des Regisseurs Jack Harrison passte sehr gut zu dem Video, und wir hatten eine Menge Spaß dabei, mit den Spezialeffekten zu spielen (etwa dass ich schwebe!). Wenn ich mich nicht gut fühle, frage ich mich oft, ob etwas mit mir los ist oder ob es nur an den Sternen liegt. Dieses Video macht den Unterschied deutlich und zeigt, dass es ein bisschen von beidem sein kann.“

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