Beck - Hyperspace (foto: universal music)

Beck – Hyperspace

Erscheinungsdatum
November 22, 2019
Label
Universal Music
Unsere Wertung
7
7
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Grammy-Gewinner und Multiinstrumentalist Beck hat heute sein neues Album „Hyperspace“ veröffentlicht. Produziert hat der Musiker sein 14. Studioalbum gemeinsam mit Pharrell Williams. Erste Pläne für eine Zusammenarbeit soll es schon im Jahr 2012 gegeben haben.

Pharrell Williams hat sieben der elf Tracks mitgeschrieben und mitproduziert. Für einen wie Beck ist diese Arbeitsweise schon ungewöhnlich. Weshalb man „Hyperspace“ durchaus als das kollaborativste Werk bezeichnen kann, das der Gute bisher veröffentlicht hat. Zumal ja auch Greg Kurstin, Paul Epworth, Cole M.G.N., Chris Martin (Coldplay) und Sky Ferreira hier ihre Finger im Spiel hatten. 

Herausgekommen ist dabei eine Art minimalistisches Songwriter-Synthie-Pop-Album, das aber auch Rap- und Harmonica-Elemente aufweist. Eine Platte der vielen Brüche also, bei der Beck den einen oder anderen Haken schlägt. Mal fühlt man sich an die Vorgängerplatte „Colors“ erinnert, dann wieder an „Morning Phase“ – und dann ist dann doch wieder in eine ganz andere Richtung unterwegs.

Flirt mit dem Zeitgenössischen

Die Grundstimmung? Eher enspannt, fast etwas düster – was bei Pharrell Williams („Happy“) ja schon fast überrascht. Es geht um Eskapismus, Musik als Mittel zur Flucht vor der Wirklichkeit. Beck hat gerade eine schmerzhafte Scheidung hinter sich – wahrscheinlich auch ein Grund dafür.

Das beste Stück ist dabei sicherlich „Stratosphere“, von Beck alleine geschrieben, bei dem Chris Martin die Backing Vocals beisteuert. Beck erinnert in diesem Song an viele Weggefährten, die der Heroinsucht zum Opfer gefallen sind. Aber auch das hip-hoppige „Saw Lightining“ mit seinen Slide-Guitar-Parts, die Neo-R&B-Nummer „See Through“ und das liebliche „Die Waiting“ bleiben im Ohr. Der große Hit, ein neues „Loser“, ist aber natürlich nicht dabei. Ein solcher scheint aber auch nicht mehr wirklich die Intention von Beck zu sein. Der Gute ist an einem Punkt in seiner Karriere angekommen, an dem er einfach zu machen scheint, was er will. Auch wenn das heißt, mal mehr oder weniger mit dem Zeitgenössischen zu flirten.

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