Angie McMahon - Salt (foto: awal recordings/caitlin reilly)

Angie McMahon – Salt

Erscheinungsdatum
Juli 26, 2019
Label
AWAL Recordings
Unsere Wertung
7.5
7.5
Guter Einstand.
Anspieltipps
And I Am A Woman
Push
Missing Me
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Wunderbarer Einstand: Die australische Singer-Songwriterin Angie McMahon hat heute mit „Salt“ ihr lang erwartetes Debütalbum veröffentlicht. Und das Warten hat sich gelohnt.

In ihrem Heimatland ist die gute Angie McMahon schon längst mehr als ein Geheimtipp. Schon ihre ersten Singles „Slow Mover“ (2017), „Missing Me“ (2018) und die darauf folgenden Songs „Keeping Time“ und „Pasta“ waren Erfolge. Egal ob es in ihrer Heimat um den Titel „Song des Jahres“ oder „Breakout Artist of the Year“ ging – die Experten hatten Angie auf dem Zettel. Das blieb natürlich auch den Kennern außerhalb des Kontinents nicht verborgen. Angie hat Headliner-Shows auf der ganzen Welt gegeben, mehrere Festivals gespielt – und Größen wie Angus & Julia Stone, Mumford & Sons oder die Pixies supportet. Im November wird sie Hozier bei mehren Konzerten in den Vereinigten Staaten begleiten. Keine Frage: Mittlerweile zählt Angie McMahon zu den wichtigsten Musikexporten von „Down Under“.

Und so hatte man ihr Debütalbum natürlich mit Spannung erwartet. Mit jeder Menge Demos im Gepäck, die sie im Laufe der letzten Jahre in ihrem Schlafzimmer aufgenommen hatte, zog sich McMahon zusammen mit dem Co-Produzenten und Bassisten Alex O’Gorman in ein angemietetes Landanwesen unweit ihrer Heimatstadt zurück. Dort ging dann alles ganz schnell. Gerade mal eine Woche sollen die Aufnahmen zu „Salt“ gedauert haben. Kann man mal so machen.

McMahon zeigt sich vielseitig

Herausgekommen sind elf Songs, die eine ziemlich große Bandbreite abdecken. Von zarten, geradezu flüsternden Balladen bis hin zu schlagkräftigem Rock ist da alles dabei. Man muss die Platte zwar mehrmals hören, damit sie sich in ihrer ganzen Großartigkeit erschliesst. Gibt man ihr die Chance, wird man aber belohnt. Denn die vielversprechende Musikerin zeigt, dass sie eine gute Storytellerin ist. Eine, die in ihren Texten die mal beiläufigen, mal brutalen Lektionen behandelt, die das Leben ihr bislang erteilt hat. Es geht sehr persönlich zu, das spiegelt sich auch in den oft ziemlich direkten Lyrics wieder.

Zu den Glanzlichtern gehören hier – neben den bereits bekannten Singles – sicherlich das bluesige „Push“ und das kraftvolle „And I Am A Woman“. Letztgenannter Song hat auch inhaltlich eine große persönliche Bedeutung für die Künstlerin aus Melbourne. Sie sagt: “There are all these things that our society teaches us about bodies, spaces, choices, feelings, safety, that we have to question and unlearn and do better with. This song started as a heated conversation. But I had to finish it on my own and make it into music because I didn’t feel like talking, I felt like yelling. I wanted the hurting to be obvious.”

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