Alli Neumann (foto: clara nebeling)

Alli Neumann – Monster

Samstag, Zeit für unser Video der Woche. Diesmal lassen wir Pop-Newcomerin und Schauspielerin Alli Neumann gegen „Monster“ kämpfen. Die gleichnamige EP der Hamburgerin soll am 29. März veröffentlicht werden.

Mit Monstern, Biestern und Dämonen spielen, statt gegen sie anzukämpfen: Nach der EP „Hohes Fieber“ und ihrem Schauspieldebüt in Kim Franks Spielfilm „Wach“ legt Alli Neumann nun eine neue EP nach.

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Im Titeltrack „Monster“ slidet die Gute nach einem Old-Hollywood-Intro erstmal auffallend “exaltiert und populär” in die Tonspur – und das ist kein Zufall. Produzent Franz Plasa stand schon für Falcos “Mutter, der Mann mit dem Koks ist da” im Studio. Die Achtziger spürt man im Vibe, aber thematisch erzählt Monster von einem modernen Dilemma: Dass in einer neoliberalen Ellenbogengesellschaft meist leider der am weitesten kommt, der (oder die!) das Monster spielt, statt es zu fürchten. Das klingt allerdings niemals verkopft oder akademisch, wie deutsche Popmusik leider oft daherkommt, sondern immer charmant-süffisant und von einer Koketterie begleitet, die einfach nicht too much wird, egal wie kritisch man hinhört.

Denn Monster sein macht halt manchmal auch Spaß. “Hatte ich nicht gesagt es tut mir Leid, aber das Monster ist da, a-ha-ha” und grinsende Neumann-Bonmots wie: “Könn’ wir bitte wieder spielen? Ich lass dich auch nicht verlieren” machen klar: Die Attitüde ist #sorrynotsorry. Und was willst du machen? Böse sein gilt nicht. Denn Allis Monster spielt in einem Arcade Game. Und der Controller gehört ihr.

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