A Confession (foto: edel: motion)

A Confession

Erscheinungsdatum
Oktober 30, 2020
Verleih
Edel: Motion
Unsere Wertung
8
8
Geht unter die Haut.
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Das Leben schreibt oft die berührendsten Geschichten. Ein Beispiel? Das unter die Haut gehende ITV-Kriminaldrama „A Confession“. Die Story basiert auf dem realen Fall des englischen Polizisten Steve Fulcher und wurde 2019 von britischen Kritikern und Fans gleichermaßen gefeiert. Durchschnittlich 6,6 Millionen schauten zu. Jetzt liegt die Mini-Serie auch bei uns fürs Heimkino vor.

Die Geschichte erzählt von den Untersuchungen zum Vermisstenfall der 22-jährigen Sian O’Callaghan aus dem südenglischen Swindon, die im März 2011 nach einem Clubbesuch spurlos verschwindet. Zunächst bleibt die Suche erfolglos, bis sich Detective Superintendent Steve Fulcher (Martin Freeman) um den Fall kümmert. Indizien lassen ihn schnell Parallelen zu einem Cold-Case-Fall ziehen: Die junge Becky Godden-Edwards verschwand acht Jahre zuvor auf ähnliche Art und Weise und ihr Mörder wurde nie gefasst. Bald führen die Ermittlungen DS Fulcher zum Taxifahrer Christopher Halliwell (Joe Absolom). In der Hoffnung, das Sian noch lebt, bringt DS Fulcher Halliwell bei dessen Festnahme dazu, den Mord an der jungen Frau zu gestehen und ihn zu ihren sterblichen Überresten zu führen. Dort bietet er sogar an, ihn direkt zu einer weiteren Leiche zu führen, woraufhin Fulcher unterlässt, Halliwell formell über seine Rechte zu belehren. Ein fataler Fehler …

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Ungeheuer wirkmächtig

Keine Frage „A Confession“ ist schon starker Tobak. Solche Plots sind einfach wirkmächtiger, wenn man weiß, dass sie sich auf reale Fälle beziehen. Dieser hier trug sich im Jahr 2011 zu, Steve Fulcher hat die Geschehnisse in seinem Buch „Catching A Serial Killer“ verarbeitet, das hier als Vorlage fürs Drehbuch diente. Erfrischend ist hier, dass es sich bei „A Confession“ nicht um ein klassisches Whodunit handelt. Die Serie geht vielmehr der Frage nach, ob juristisches Recht immer etwas mit Gerechtigkeit und gesundem Menschenverstand zu tun hat. Regisseur Paul Andrew Williams und seine hervorragende Besetzung um Martin Freeman und die großartige Imelda Staunton machen da einen ausgezeichneten Job. Überaus eindringlich und überzeugend vermitteln sie den Schmerz, den natürlich vor allem die Familie des Opfers, durchlebt, aber auch den Frust des Ermittlers, der sich mit den Widrigkeiten des juristischen Systems herumschlagen muss. Und sie nehmen sich für diese Erzählung auch ausreichend Zeit.

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