In dem Sport-Biopic „The Smashing Machine“ schlüpft Dwayne Johnson in die Rolle von Mark Kerr, einem UFC-Fighter, der an seinem rauschhaften Leben zwischen Höhenflug, Erfolgsdruck und dem Kampf gegen die eigenen Dämonen fast zerbricht. Der Streifen liegt nun fürs Heimkino vor.
Im Zentrum von „The Smashing Machine“ steht ein Mann, dem man den Spitznamen in seinen aktiven MMA-Jahren verpasst hat: Mark Kerr. Der hat 1997 seine MMA-Karriere gestartet und tritt sowohl in den USA (in der UFC) als auch in Japan (Pride) an. Sein Problem: Er ist opiodabhängig und muss von seinem Kumpel und Kollegen Mark Coleman regelmäßig wieder in die Spur gebracht werden. Marks Freundin Dawn ist keine allzu große Hilfe, die beiden streiten sich oft. Nach einer schmerzlichen Niederlage – und einer anschließenden Überdosis -, versucht Mark von den Drogen loszukommen. Der Entzug stellt die Beziehung zu Dawn unter eine harte Probe …
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Mit Sport-Dramas ist es immer so eine Sache. Nur selten lässt sich das Real-Life-Drama überzeugend im Film darstellen. „The Smashing Machine“ gehört dabei tatsächlich zu den besseren Versuchen. Das liegt natürlich an der interessanten Story-Grundlage sowie dem Umstand, das man sich hier eher auf den Drama-Aspekt fokussiert. Hat ein bisschen was von Darren Aronofskys „The Wrestler“.
The Rock überzeugt nicht nur der Muskeln wegen
Mark Kerr wird von Dwayne Johnson hier überzeugend verkörpert, obwohl er deutlich älter ist als es der von ihm Gespielte Ende der 1990er war. Es mag auf den ersten Blick nicht verwundern, dass Johnson, ehemaliger Wrestler, einen Mixed-Martial-Arts-Fighter glaubwürdig spielen kann, sind sich die beiden Welten – WWE und UFC – doch recht ähnlich. Doch Johnson lässt hier nicht nur die Muskeln spielen, sondern gibt Kerr durchaus facettenreich. Er macht nicht nur im Käfig eine gute Figur, sondern auch dann, wenn es darum geht, Kerrs verletzliche Seite zu zeigen. Auch Emily Blunt, die Kerrs Lebensgefährtin Dawn Staples mimt, kann glänzen.
Auch mit Hilfe dieser zwei überaus gut aufgelegten Hauptdarsteller vermag es Regisseur Benny Safdie, hier ein intensives und emotionales Filmerlebnis zu schaffen, das als Mischung aus Action, Drama und Charakterstudie daherkommt.
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