Rosie Lowe - YU (foto: caroline international)

Rosie Lowe – YU

Erscheinungsdatum
Mai 10, 2019
Label
Wolf Tone
Unsere Wertung
6
Anspieltipps
Birdsong
Pharaoah
Little Bird
ITILY
6
Bessere Mainstream-Mucke.
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Die britische Soul- und R&B-Künstlerin Rosie Lowe beschäftigt sich auf ihrem neuen Album „YU“ vor allem mit der Liebe.

Die Liste der Fürsprecher von Rosie Lowe ist lang. Adele ist ein Fan, Elton John auch. Der Gute, besser gesagt seine Firma Rocket Management, betreut die aus Devons stammende Engländerin mittlerweile sogar. Geboren und aufgewachsen im vom Vater selbst gebauten Holzhaus ohne Heizung oder Fernsehen, zog Rosie vor elf Jahren in ihre Walheimat London um am Goldsmith Popmusik zu studieren. Ihre erste EP „Right Thing“ (2013) verschaffte ihr jede Menge Aufmerksamkeit. Spätestens aber seit ihrem Debütalbum „Control“ (2016) ist Lowe mehr als nur ein Geheimtipp.

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„YU“ ist eine Comeback-Platte

Nachdem Lowe so ziemlich in den Himmel gehyped wurde, verschwand sie erst mal von der Bildfläche. Raus aus dem Scheinwerferlicht. „YU“ kann man daher durchaus als Comeback-Platte bezeichnen. Auf diesem, ihrem zweiten Album versammelt die Britin 13 neue Tracks, die sich im Spannungsfeld zwischen Soul und R&B bewegen. Hier und da dürfen es auch ein paar Anleihen aus Blues, Funk und Synthie-Mucke sein. Der rote Faden: das Thema Liebe, und zwar in all seinen Facetten. Sei es nun Lust, Verlangen, die Schmetterlinge im Bauch oder die Angst vor Verlust. So sind die Nummern ziemlich warm und sinnlich geraten.

Wer sich einen exemplarischen Eindruck verschaffen will, dem sei die Single „Birdsong“ ans Herz gelegt. Der Song wurde – wie das Album auch – von Dave Okumu produziert und wartet mit einem ziemlich namhaften Background-Chor auf: Jordan Rakei, Kwabs, Jamie Woon und Jamie Lidell haben hier ihren Auftritt. Kann man mal so machen. Prominentere Chorknaben hätte sie nur schwer zusammentrommeln können. Aber: Auch „Pharoah“ (fantastische Lyrics!), „ITILY“ oder „Little Bird“ dürfen durchaus als Glanzlichter dieser minimalistisch arrangierten Platte, die zwar nicht wahnsinnig innovativ geraten, aber ziemlich im Hier und Jetzt verhaftet ist.

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