The Flaming Lips - The Soft Bulletin: Live at Red Rocks (foto: bella union/pias)

The Flaming Lips – The Soft Bulletin: Live at Red Rocks

Erscheinungsdatum
November 29, 2019
Label
Pias/Bella Union (Rough Trade)
Unsere Wertung
7.5
Anspieltipps
The Gash
Race for the Prize
Feeling Yourself Disintegrate
Waitin' For A Superman
7.5
Würdige Verneigung vor einem Klassiker.
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The Flaming Lips haben rund 20 Jahre nach dem ursprünglichen Release ihres legendären Albums „The Soft Bulletin“ ihren Klassiker im eindrucksvollen Red Rocks Amphitheater in Morrison, Colorado auf die Bühne gebracht. Und das ziemlich opulent, samt Orchester und Chorbegleitung. Der Mitschnitt liegt nun als Live-Platte vor.

Keine Frage: Als „The Soft Bulletin“ 1999 auf den Markt kam, da war das für die 1983 gegründete Kapelle schon so etwas wie eine Zäsur. Die Gitarren standen bei den Amerikanern nicht mehr so im Vordergrund, der Sound wurde vielschichtiger, melodiöser, verspielter. Der eine oder andere nannte die Platte gar das „Pet Sounds“ der neunziger Jahre. Vielleicht ein bisschen hochgegriffen. Dass aber „The Soft Bulletin“ das Flaming-Lips-Werk schlechthin ist, da sind sich wohl die meisten einig.

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Klar, dass das Jubiläum einer solchen Platte denn auch gefeiert werden muss. The Flaming Lips entschieden sich daher dazu, erstmals in ihrer Karriere ein ganzes Konzert als Album zu veröffentlichen. Entstanden ist der Mitschnitt dabei sogar schon im Mai 2016, als die Band um Sänger Wayne Coyne die chronologische Tracklist von „The Soft Bulletin“ in Gänze live darbot. Unterstützt wurden sie dabei von Dirigent Andre De Ridder, der bei der Show das Colorado Symphony Orchester sowie einen 56-köpfigen Chor führte.

Herausgekommen ist dabei ein echter Ohrenschmaus. Im Gegensatz zu vielen anderen Pop/Rock-Bands/Symphonie-Orchester-Kombinationen wirkt diese hier nicht aufgesetzt. Im Gegenteil. Hört man sich die Platte an, wirkt das Ganze eher wie eine logische Weiterentwicklung des ursprünglichen Projekts. Die Songs werden nicht in Zucker getaucht, sondern gewinnen oft sogar. Bestes Beispiel: „The Gash“. Auch die Aufnahmequalität ist fantastisch, die Live-Atmosphäre wird ganz gut eingefangen.

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