Slow Leaves - Enough About Me (foto: make my day records)

Slow Leaves – Enough About Me

Erscheinungsdatum
November 24, 2017
Label
Make My Day Records
Unsere Wertung
7.5
Anspieltipps
Enough About Me
How Do I Say
Chinatown
7.5
Starke Platte.
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Mit „Enough About Me“ legt die kanadische Band Slow Leaves um Sänger und Songwriter Grant Davidson ein recht chilliges, neues Album vor, das sich musikalisch zwischen Indie, Folk und Pop bewegt – und den Geist der siebziger Jahre heraufbeschwört.

Keine Frage: „Enough About Me“ entschleunigt. Die zehn Tracks, die Grant Davidson mit der Unterstützung von Freunden – Jason Tait (Bahamas, Weakerthans), Rusty Matyas (Imaginary Cities, Sheepdogs) und Julie Penner (Broken Social Scene, Do Make Say Think) – da in seinem Keller seines Hauses im kanadischen Winnipeg gezaubert hat, vertreiben jede Melancholie, die jetzt in den grauen, kalten Tagen aufzukommen droht. Viel Tragik gibt es da zwar, aber auch großes Gefühl. Wohldosierten Optimismus, so nennt das Label das.

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Die Geschichten der Songs drehen sich dabei vor allem um Grant Davidson selbst. „Most of the songs I write are reflections on my own life. I try to write honestly about my life and where I see myself in it. Sometimes this leads to some dark realizations and so I also usually try to put something positive in my songs as well, if anything to serve as a reminder to myself that things are often actually pretty good“, so Davidson.

Davidsons Stimme geht unter die Haut

Große Ausreißer nach unten gibt es auf der Platte nicht. Dafür ein paar besonders starke Nummern. Den melancholischen Opener und Titelsong „Enough About Me“ etwa, bei dem einem Davidsons Stimme direkt unter die Haut geht. Auch das von Richard Linklaters „Before Sunrise“ inspirierte „How Do I Say“ bleibt haften. Ein Song über zwei Menschen, die sich gerade kennenlernen, eine ungeheure Anziehungskraft verspüren und wissen, dass sie sich schon am nächsten Morgen trennen müssen.

Meist wählt Davidson gesanglich einen soften Ansatz. Für Abwechslung sorgen da aber Songs wie „Chinatown“, in die er seine ganze Emotionalität legt. Und so kommt am Ende ein stimmiges, entspannendes Album heraus, das einen würdigen Nachfolger für den Slow-Leaves-Erstling „Beauty Is So Common“ abgibt, der 2014 erschien.

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