Gerade ist mit „Once Upon A Time … In Hollywood“ der neunte Film von Quentin Tarantino in den deutschen Kinos angelaufen. Der Streifen entführt den Zuschauer ins Hollywood des Jahres 1969, eine Zeit radikaler und grundlegender Veränderungen im US-Filmbusiness. Nun ist auch der dazugehörige Soundtrack erschienen.
Der neue Streifen des legendären US-Regisseurs und -Drehbuchautors erzählt die Geschichte von TV-Star Rick Dalton (Leonardo DiCaprio) und seinem langjährigen Stunt-Double Cliff Booth (Brad Pitt), denen es zunehmend schwerer fällt, sich in dieser neuen Welt zurecht zu finden. Neben DiCaprio und Pitt finden sich im spektakulären Ensemble-Cast des Films unter anderem auch Margot Robbie (als Sharon Tate), Damian Lewis (als Steve McQueen), Bruce Dern, Luke Perry, Dakota Fanning, Al Pacino und Kurt Russell.
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Nicht nur der Film selbst kommt mit drei Stunden Spielzeit in epischer Länge daher, auch der Soundtrack ist ein echtes Monstrum. Insgesamt werden 42 Songs in „Once Upon A Time … In Hollywood“ verwendet, 31 davon sind auf dem offiziellen Soundtrack gelandet. Klar, dass der große Musik-Fan Tarantino die Stücke für seinen Film selbst ausgewählt und kuratiert hat. Wenig überraschend hat er sich in den sechziger Jahren bedient, es finden sich Klassiker darunter (etwa „Mrs. Robinson“ von Simon & Garfunkel, „Hush“ von Deep Purple), die Tarantino aber nie plump verwendet, ein paar Jingles, aber auch genug Obskures beziehungsweise Unbekannteres (etwa das Joni-Mitchell-Cover „The Circle Game“ von Buffy Saint-Marie, „Son of a Lovin‘ Man“ von den Buchanan Brothers oder „Choo Choo Train“ von den The Box Tops) , die Tarantinos Kenner-Status untermauern. Vie wichtiger: Die Songs machen – wie so oft bei Tarantino seit „Reservoir Dogs“ – den Film besser. Egal, ob sie aus einem Autoradio plärren, von irgendwelchen Teenagern gesungen werden oder einfach zur Untermalung einer Szene dienen. Keine Frage: Tarantino hat einfach immer noch ein untrügliches Gespür und ein sicheres Händchen bei der Musikauswahl.
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