OMD - The Punishment of Luxury (foto: sony music)

OMD – The Punishment of Luxury

Erscheinungsdatum
September 1, 2017
Label
RCA Deutschland / Sony Music
Unsere Wertung
7
Anspieltipps
The Punishment of Luxury,
Kiss Kiss Kiss Bang Bang Bang
One More Time
La Mitrailleuse
7
Gelungen.
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Auf ihrem neuen Album „The Punishment of Luxury“ besinnen sich OMD wieder etwas mehr auf ihre Kraftwerk-Wurzeln.

Die Älteren werden sich erinnern: Vor rund 40 Jahren haben sich die beiden Kraftwerk-Enthusiasten George Andrew „Andy“ McCluskey und Paul David Humphreys, damals noch im zarten Teenageralter, in Wirral bei Liverpool zusammengetan, um als Orchestral Manoeuvres In The Dark ihre ganz eigene Idee von elektronischer Popmusik in die Tat umzusetzen.

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Das gelang dem Duo auch recht eindrucksvoll. Vor allem in den achtziger und frühen neunziger Jahren landeten OMD jede Menge Hits, darunter „Enola Gray“ (1980), „Joan of Arc“ (1981), „Maid Of New Orleans“ (1982) und „(Forever) Live and Die“ (1986). Über die zunehmende Kommerzialisierung geriet sich die Band aber zunehmend in die Haare und zerbrach schließlich 1989. McCluskey zog fortan alleine unter dem Namen OMD über die Lande, suchte sich ein paar neue Mitstreiter und landete mit „Sailing on the Seven Seas“ (1991) sogar noch Mal einen größeren Hit. Danach konnte er jedoch nur noch kleinere Erfolge einheimsen. 1996 wurde der Name OMD schließlich eingemottet.

„The Punishment Of Luxury“ ist Streich Nummer 13

Es sollte bis 2007 dauern, ehe OMD ein Comeback in alter Besetzung wagten. Die Reunion kam zum richtigen Zeitpunkt, die Wiedervereinigung war von Dauer, auch, weil es der Band gelang, nicht zum reinen Nostalgie-Act zu verkommen, sondern ihren Sound der Gegenwart anzupassen. Und so hat die Band seit ihrem Comeback auch schon wieder einige leidlich erfolgreiche Alben veröffentlicht. Das sozial- beziehungsweise konsumkritische „The Punishment of Luxury“ ist das dritte und ihr insgesamt 13. Streich.

Die eingangs erwähnte Vorliebe der Band zu Kraftwerk hört man dem Machwerk deutlich an. Etwa in „Kiss Kiss Kiss Bang Bang Bang“ oder im euphorischen Opener, der den selben Titel wie das Album trägt. Eine eingängige Nummer, die direkt haften bleibt. Ebenso wie das schon fast schlagerhafte „One More Time“. Beide Titel stehen im kompletten Kontrast zum ziemlich unheimlichen „La Mitrailleuse“, das einem mit seinen eingebauten Gewehrsalven unter die Haut trifft.

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