My Soundtrack: Wingenfelder

Wingenfelder (foto: Anne De Wolff)

Erfolgreich – mit dieser Vokabel lässt sich das Jahr 2017 für die Gebrüder Wingenfelder, ihrerseits die Masterminds hinter Fury In The Slaughterhouse, wohl am besten beschreiben. Das 30-jährige Bestehen der Hannoveranr Band feierte man mit einer ausgedehnten, gut besuchten Tour. Mit diesem Rückenwind machen die Kai und Thorsten Wingenfelder nun wieder als Duo Musik. 2010 gründeten sie ihr Familienband-Projekt Wingenfelder, gerade ist mit “Sieben Himmel hoch” Album Nummer vier erschienen. Im Herbst 2018 soll eine gleichnamige Tour durch 26 deutsche Städte führen. Zuvor standen uns Kai und Thorsten aber noch für unsere My-Soundtrack-Reihe Rede und Antwort.  

 

Tom Petty & The Heartbreakers – Into The Great Wide Open

Kai: Gepaart mit ‘nem Cabrio und der Wüste Kaliforniens war das der freiste Moment meines Lebens. Und ich hab’ nie wieder einen Song gehabt, der mich sofort wieder so in ein Gefühl und eine Zeit zurückversetzen kann wie dieser.

 

Ryan Adams – The Shadowlands 

Thorsten: Nachts mit Freunden vom Pink Pop Open Air zurück gefahren und diese Nummer gehört. Es war selten so still im Wagen wie in diesen unfassbaren 5 Minuten. Ein Song, der sich scheinbar ewiglich aus dem Abgrund entpuppt, um dann zum Schmetterling zu werden und das alles in einer Klarheit und Selbstverständlichkeit, das man niederknien möchte.

 

Bruce Springsteen – Atlantic City

Thorsten: Meine dadurch weit aufgestoßene Tür zu Springsteen, welche sich nie wieder schloss. Ein düsterer, blutiger Text, den hier keine Radiostation so einfach morgens um 8 Uhr spielen würde. Amerikanisches Kulturgut.

 

U2 – One

Thorsten: The Edge und diese Band haben mich und meine Musik massiv geprägt. Und dieser Song sowie seine Lyrics sind vielleicht die perfekte Symbiose aus Popkultur und inhaltlicher Relevanz. Nicht umsonst gewählt zum Song des Jahrhunderts.

 

Goo Goo Dolls – Iris

Thorsten: Ein guter Freund, mit dem ich damals zusammenwohnte, ist nahezu einen Monat jeden Morgen mit diesem Song laut aufgestanden, um sich und seinen Liebeskummer zu betäuben. Das Mädel verschwand irgendwann im Nebel der Zeit, der Song ist geblieben.

Kai: Die Mutter aller Liebeslieder. Ohne diesen Song hätte ich nicht die Familie, die ich habe. Die perfekte Mischung aus Melancholie und Pop-Song.

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