Sasami (foto: alice baxley)

My Soundtrack: Sasami

Sie gilt als eine der großen Indie-Rock-Hoffnungen 2019: Sasami Ashworth, kurz: Sasami. Die kalifornische Musikerin hat gerade ihr selbstbetiteltes Debütalbum vorgelegt, das via Domino Records erschienen ist. Worum es darauf geht? „Everyone I fucked and who fucked me last year“, schrieb die Gute auf Instagram. Uns stand die frühere Keyboarderin von Cherry Glazer, die auch im Soundtrack-Bereich und als Produzentin tätig ist, nun für unsere „My Soundtrack“-Reihe Rede und Antwort.

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Ella Fitzgerald – Blue Skies

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When I was younger, before I was old enough to have a job, I didn’t have any money for CDs or DVDs, so I would rent them from the library – which meant I ended up listening to a lot of older, “adult” music. One album was “Get Happy” by Ella Fitzgerald. I would listen to “Blue Skies” over and over and over again until I could sing the whole scat part. Her scatting on this record is amazing. It really taught me to think of the voice as an instrument, and I can still sing most of that solo today.

Als ich noch jünger war und noch nicht alt genug, um einen Job zu haben, hatte ich kein Geld, um mir CDs oder DVDs zu kaufen. Also habe ich sie in der Bücherei ausgeliehen, weshalb ich viel mit älterer Musik in Kontakt kam. Erwachsenen-Musik. Eines dieser Alben war „Get Happy“ von Ella Fitzgerald. Ich habe mir „Blue Skies“ immer und immer wieder angehört, bis ich diesen Scat-Part singen konnte. Ihr Scatting hier ist wunderbar. Das hat mir beigebracht, meine Stimme als Instrument zu betrachten – und ich kann das Solo heute noch.


St. Vincent – The Strangers

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There is a drum machine/brushes? 1/8th note pulse happening throughout most of the song and it is either recklessly behind the beat or maybe even doesn’t perfectly line up with the beat? Either way it is one of those musical moments in a song that made me think of the production choices as their own thing, separate from the song itself. I remember just thinking about that 1/8th note pulse for days after hearing it almost 10 years ago, way before I ever even began working in studios. Whether it was done on purpose or not, it made me think about how making things slightly off can add its own specific texture and tension to a piece. 

Da ist dieser Drum-Machine/Brushes/1/8-Noten-Grundschlag, der sich durch den ganzen Song zieht und nicht mit dem Beat übereinstimmt. Einer dieser Momente, der einen über Produktionsentscheidungen nachdenken lässt. Ich habe tagelang über diesen 1/8-Noten-Grundschlag gegrübelt, nachdem ich ihn zehn Tage vorher gehört hatte, lange bevor ich selbst in Studios zu arbeiten begann. Egal, ob das absichtlich passiert ist oder nicht – es ließ mich darüber sinnieren, dass Dinge, die auch nur etwas off sind, ihre ganz eigene Textur und Spannung zu einem Stück beitragen können.


King Crimson – “21st Century Schizoid Man”

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My dad used to make me mix CDs when I was in elementary and middle school, and one of them had the radio edit of “21st Century Schizoid Man” on it. There is one point in the instrumental section where all the instruments, snare, guitar, bass, horns, all play this super virtuosic and unpredictably phrased lead part PERFECTLY in unison. I literally freaked out the first time I heard it! I still listen back to it in awe as an adult. Such good snare sound. Just one example of the many dad rock bands my actual dad introduced me to as a child.

Als ich noch Schülerin war, hat mein Dad mir immer Mix-CDs zusammengestellt. Auf einem befand sich der Radio Edit von „21st Century Schizoid Man“. Im Instrumental-Teil gibt es diese eine Stelle, an der alle Instrumente, Snare, Gitarre, Bass, Hörner, diesen supervirtuosen und unberechenbaren Phrasenpart spielen – in perfekter Einstimmigkeit. Ich bin total ausgeflippt, als ich das das erste Mal gehört habe. Und auch heute bewundere ich das noch. So ein guter Snare-Sound. Eine dieser typischen Dad-Rock-Bands, die mir mein Vater als Kind näher gebracht hat.


My Bloody Valentine – “Soon”

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I remember the first time hearing this (way after it came out) and being totally perplexed by the way MBV used hip-hop/break-beat styled drums in this sludgy rock music. I love when there is one element in a song that feels totally borrowed from another sound world- without plagiarizing in some way.

Als ich den Song das erste Mal hörte (lange, nachdem er schon erschienen war), war ich total perplex, wie MBV diese Hip-Hop-Break-Beat-Drums in dieser schlammigen Rock-Musik einsetzten. Ich mag es, wenn es in einem Song dieses eine Element gibt, dass aus einer völlig anderen Musikwelt entlehnt ist – ohne diese zu plagiieren.


Elliott Smith – “I Didn’t Understand”

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Although I studied classical music all throughout middle/high school and college, and therefore missed out on most pop/rock/mainstream/“cool” musical culture, Elliott Smith is the one artist I was a dutiful listener of throughout this whole time period and pretty much everyday since. I have a distinct memory right after finishing conservatory, listening to his XO album over and over again on a CD in my car. I remember listening to “I Didn’t Understand” and thinking about how beautiful and pure the voice-leading is in his multi-Elliott-overdub-choir arrangement. I distinctly remember thinking that I could have saved 100K on a music degree just by learning music theory from Elliott Smith and the Beatles.

Obwohl ich in der Schule und auf dem College klassische Musik studiert und daher das meiste von dieser „coolen“ Pop/Rock/Mainstream-Musik-Kultur verpasst habe, war ich ein treuer Hörer von Elliott Smith – und bin es immer noch. Ich weiß noch sehr gut, wie ich nach meinem Abschluss am Konservatorium sein Album „XO“ auf CD in meinem Auto gehört habe. Als ich „I Didn’t Understand“ hörte, dachte ich, wie schön und unverfälscht sein Voice leading in seinem Multi-Elliott-Chor-Arrangement war. Mir kam damals der Gedanke, dass ich mir die 100.000 Dollar für meinen Abschluss auch hätte sparen können, wenn ich einfach Musik-Theorie von Elliott Smith und den Beatles gelernt hätte.

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