Sarah Koch (foto: nancy ebert)

My Soundtrack: Sarah Koch

Von Sterntaler bis Goethes Gretchen: Die Mannheimerin Sarah Koch erkundet auf ihrem Debütalbum „Bittersüßes Finsterlicht“ populäre traditionsreiche Erzählungen. Vor allem aber erforscht sie ihre eigenen Ängste und Sehnsüchte, die durch die alten Texte in Schwingung geraten. Koch schreibt sich selbst in diese Geschichten ein. Und sie inszeniert ihre Interpretationen überaus kunstvoll – in Musik, in Fotos, in Kurzfilmen. Mal flüsternd, mal fordernd singt sie von Melancholie und Anerkennung. Von Liebe und Tod. Getragen von einem akzentuiert arrangierten Pop- und Orchestersound nimmt sie uns mit in eine wundersame wie inspirierende Welt. Ein vielschichtiges Ereignis zwischen Augenzwinkern und Gänsehaut. Für ihr musikalisches Herzensprojekt hat Koch dicke Märchenbände durchgeschmökert und nutzt die Texte ein ums andere Mal, um innere Glaubenssätze aufzubrechen. Wir haben uns gefragt, wo die Gute all ihre Inspiration hernimmt und sie für unsere My-Soundtrack-Reihe gewonnen.

1. Nightmare Before Christmas OST – „Jack’s Lament“

Die Art, wie Danny Elfman den Jack interpretiert, singt, die Worte spricht und das ganze Lied gestaltet, ist für mich, als Schauspielerin und Sängerin eine große Inspiration. Wenn nicht sogar Schule. Die Brüche zwischen Böse und Sehnsucht nach etwas anderem, hat Elfman auch in der Musik unglaublich berührend dargestellt. Der ganze Film-Soundtrack hat mir noch einmal gezeigt, wie viel mit Musik und Instrumenten an Gefühlen und Sounds darstellbar ist.

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2. Nigel Kennedy and the Kroke Band – „Adje Jano“ und „Ederlezi“

Aus dem Album „East meets East“. In der Kindheit und Jugend habe ich viel orientalischen Tanz getanzt und unterrichtet, das lag später, mit dem „cool sein“ irgendwann brach. Als ich Nigel Kennedy and the Kroke Band entdeckt habe, ist mein Herz aufgegangen. Ich bin großer Fan von osteuropäischen Folkloreklängen gemischt mit orientalischen Elementen. Dann noch sein Geigenspiel – Gefühl, Wahrheit pur. Wer will da nicht anfangen zu tanzen?

3. Mumford and Songs – Little Lion Man

Als großer Folklore-Liebhaber und Folkmusik-Fan dürfen NATÜRLICH Mumford and Sons nicht fehlen: „Little Lion Man“. Mein alltime favorite. Alle ihre Lieder sind für mich Musik, Leidenschaft und Liebe pur. Ich kann nicht still sitzen. Ich kann nicht still bleiben. Für mich sind sie unglaubliche Musiker, die nicht nur gute Musik schreiben, sondern auch noch intelligente Musik machen.  

4. Coldplay – „Viva la Vida“

Das Leben feiern. Völliges Freiheitsgefühl. Zu dem Lied sehe ich mich jedes Mal über die Wolken fliegen. Gut, das Lied kam auch am Ende meines Schauspielstudiums heraus. Eine Zeit mit Neubeginn, offenen Türen und großer Neugier. Coldplay haben mich komplett in diesem Lebensgefühl abgeholt.

5. Dante Thomas ft. Pras – „Miss California“

Meine Jugend. Ich glaube ich habe mich heiser gesungen – und gerappt. Und ganz klar: Natürlich bin ich im Kopf in einem Cabrio sitzend durch Malibu gecruised. Der Song ist einer dieser Ohrwürmer, die sich in meinen Ohren nie abedudelt haben und mir ein völliges Freiheitsgefühl vermitteln. Bis heute. Denn natürlich: Welche Schauspielerin hat noch nicht von Hollywood geträumt? Erst recht mit 15, total verliebt in Leonardo DiCaprio.

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