My Soundtrack: Keith Murray (We Are Scientists)

We Are Scientists (foto: grönland records)

Eine Spaß-Bombe droppen – das war das erklärte Ziel der New Yorker Band We are Scientists, als sie in diesem Frühjahr ihr Album “Megaplex” veröffentlicht hat. “Früher wollten wir die Leute mit unserer Musik aufklären, erleuchten und aufwecken, vor allem wenn es um tiefschürfende, komplexe moralische Fragen ging. Diesmal wollten wir eine Fun-Bombe droppen. Musik, zu der man tanzen oder ficken kann”, so Bassist Chris Cain. Erschienen ist das Ding bei Grönland Records. Sänger und Gitarrist Keith Murray hat uns jetzt für unsere My-Soundtrack-Reihe zur Verfügung gestanden. Was Ihr, liebe Leser, zu den Clips treibt, bleibt euch überlassen.

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The Velvet Underground – I Found A Reason

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The Velvet Underground are maybe my platonic ideal, as a band – they’re scuzzy and poppy and sweet but too cool to be *very* sweet, all at the same time. This song is simultaneously lovely and gritty – the harmonies are beautiful but all sung slightly out of key by people without particularly pleasant voices. Similarly, the lyrics are kind of romantic but also pretty dark and weirdly dismissive. An excellent balance.

The Velvet Underground sind vielleicht mein platonisches Ideal, als Band – sie sind scuzzy und poppig und süß, aber gleichzeitig dennoch zu cool, um zu süß zu sein. Dieser Song ist gleichermaßen lieblich und schmutzig – die Harmonien sind schön, aber immer etwas Off-Key gesungen, von Leuten, die eigentlich wirklich schöne Stimmen haben. Die Lyrics sind irgendwie romantisch, aber auch sehr düster und komisch abweisend. Eine exzellente Balance.

 

Weezer – Buddy Holly 

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There may not be a song that’s more straight-up *fun* in the American songbook, for my money. It’s kind of dumb, but expertly crafted – short and sweet and full of crunchy guitars that just plow all the way through. I love the vulnerable lyrics couched in this effervescent rock song. It’s also got an extremely dopey and delightful guitar solo, with maybe the perfect band drop-out, before that last chorus.  It just DELIVERS.

Es gibt wohl keinen anderen Song im American Songbook, der so direkten Spaß verspricht. Irgendwie dumm, aber handwerklich top – kurz und süß, mit viel knackigem Gitarrenspiel, das sich durch den ganzen Song pflügt. Ich mag diese verletzlichen Lyrics, die in diesen schäumenden Rock-Song eingebaut sind. Der Song verfügt außerdem über ein aufputschendes und wunderbares Gitarrensolo, mit dem wohl perfekten Drop-Out, vor dem letzten Refrain. Der Song liefert.

 

Player – Baby Come Back

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Man, this song is groovy as hell and has killer, arpeggiated keys and all that jazz, but it really only exists for those harmonies on the chorus. I spend pretty much all of my time as a songwriter looking for chances to deploy thick layers of vocal harmonies, and this song may have been the first one to infect me with that desperate need.

Mann, dieser Song ist wirklich groovy und ein echter Killer, arpeggierte Keys und dieser ganze Jazz, all das existiert dabei nur für die Harmonien in dem Refrain. Einen Großteil meiner Zeit als Songwriter verbringe ich damit, Gelegenheiten zu suchen, in denen ich dicke Schichten an stimmlichen Harmonien auftragen kann. Dieser Song ist wohl dafür verantwortlich.

 

Marilyn Manson – Dope Hat

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This song appears on Marilyn Manson’s debut album, “Portrait Of An American Family”, but the superior version is the one on their cassette release from a few years before that, The Family Jams. The song is spooky and grating and just generally discomforting,  but it’s also just a great singalong. I love a song that begins with a clunky, notey riff and then really pounds into the chorus.  Lots of great wah-wah work in this song, too.  It’s the kind of song that was fun to play along to before I could actually play guitar very well.

Dieser Song erschien auf Marilyn Mansons Debütalbum “Portrait Of An American Family”, aber die bessere Version befindet sich auf einer Kassette, die Manson schon Jahre zuvor veröffentlicht hat, “The Family Jams”. Er ist spooky und unbequem, aber man kann dennoch gut mitsingen. Ich mag Songs, die mit klobigen Riffs beginnen und dann in den Chorus reinschlagen. Außerdem steckt viel großartige Wah-Wah-Arbeit in der Nummer. Einer dieser Songs, zu denen ich gerne mitgespielt habe, bevor ich wirklich Gitarre spielen konnte.

 

The Dismemberment Plan – What Do You Want Me To Say

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This may have been the song that really taught me that you could be weird and irritating and unconventional but still anchor the whole thing with a killer, knockout, anthemic hook. What a psychotic verse, and what a gratifying chorus!  This is the way to be arty without forfeiting the chance to also please the hell out of your audience.

Dieser Song brachte mir bei, dass man wirklich komisch und provokant und unkonventionell sein kann, aber dennoch einen Anker in Form eines hämischen Killer-Hooks hat, das einen einfach umhaut. Welch psychotischer Vers, und welch dankenswerter Chorus! So kann man arty sein, ohne die Chance zu vergeben, das Publikum zu befriedigen.

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