My Soundtrack: Jen Dale

Jen Dale (foto: mayowa)

Die Stimme von Jen Dale wird gerne Mal als samtig-sexy oder “rostige Röhre” beschrieben. Ein Organ, das für den Soul geradezu prädestiniert scheint – und das die Schweizer Sängerin eben auch für diesen nutzt. Waren ihre EPs bislang eher vom Soul der 60ies, 70ies und 80ies geprägt, so klingt die Gute auf ihrem elektronischeren Debütalbum “Closer Distance” (2018) deutlich moderner. Inwiefern sich der Soul auch in ihrer “My Soundtrack”-Liste wiederfindet, hat uns die in Zürich geborene, aber in London aufgewachsene Sängerin jetzt verraten.

 

Janet Jackson – That’s The Way Love Goes

“JANET” war meine aller erste Platte und mein erstes Konzert, als ich 9 Jahre alt war. Ich war so sehr beeindruckt von ihrer Show, dass ich danach gleich mit einem Jazz/Hip Hop-Tanzkurs angefangen habe. Ich kann mich an dieses Konzert so gut erinnern, als wäre es gestern gewesen.

 

Whitney Houston – One Moment In Time

Dieser Song hat mich sozusagen zu Beginn meiner Gesangskarriere begleitet. In meinen frühen Teenagerjahren haben mein Bruder und ich viele Songs von den Jackson 5, Mariah Carey und Whitney Houston zum Spaß auf unserem alten “Fisher Price”-Karaokegerät aufgenommen. Unter anderem auch “One Moment In Time”. Als wir unseren Eltern die Kasette mit den Aufnahmen schenkten, waren sie von unseren Stimmen ziemlich positiv überrascht. Das gab mir schon mal einen ersten Schub an Selbstvertrauen. Zwei Jahre später habe ich den Song an meiner Konfirmation gesungen (wo ich das erste Mal vor Publikum gesungen habe) und habe meinen sonst sehr coolen Großvater zu Tränen gerührt. Seine Reaktion gab mir dann noch den endgültigen Push, zu wissen, dass Singen mein “Ding” ist.

 

David Bowie – Heathen

Ich hörte David Bowie schon ab und zu beiläufig zu Hause, dank meinem Vater. Mein erster Freund war riesen Fan. Er hat mich eines Tages hingesetzt und den Song “Heathen” für mich spielen lassen. Der ist mir schon mit dem Intro so unter die Haut gegangen. Als ich dann 2003 bei einem Bowie-Konzert war, hatte ich während des ganzen Songs Tränen in den Augen. Seine Präsenz in Kombination mit dem Lied, das hat bei mir definitiv einen riesen Eindruck hinterlassen. Von da an war ich dann auch Fan.

 

Prince – Little Red Corvette

Hör Dir die ersten 30 Sekunden an und ich muss bestimmt nicht erklären, weshalb das einer meiner Lieblingssongs aller Zeiten ist. Aber die Prince-Liste ist eh endlos.

 

Emily King – No More Room

Immer wenn ich eine Schreibblockade habe, frag ich mich, was würde Emily King schreiben. Ich liebe ihre Texte und ihre Melodien und Harmonien. So gut.

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